Sinai-Reisen in die Stille der Wüste

Zwölf Jahre… windet sich mein Weg bereits über den Sinai mit meinen Sinai-Reisen und die Ernte ist reif! An der Schwelle zum neuen Jahr möchte ich zurückblicken auf diese ungewöhnliche, kostbare, manchmal nicht leichte Zeit – als Europäerin im Land der verschleierten und beschnittenen Beduinenfrauen.

Zwölf Jahre in der Wüste Sinai - Reisen mit Sabera Machat

Im Laufe dieser zwölf Jahre ging ich durch verschiedene Phasen. Im allein sein in der Wüste wurde ich zutiefst berührt von der Stille, von der Weite, dem blauen Himmel, den Sternen, den Mondfasen. Ich lernte, ganz selbstverständlich auf der Erde zu schlafen, erlebte die Kraft eines Erdbebens.

Ich lernte, mit minimalen Mengen Wasser auszukommen und war ganz alleine in einer gewaltigen Überschwemmung. Ich lernte, mit Feuer umzugehen – mich einzustimmen auf`s Feuer und genau im richtigen Moment wie von alleine ein Holzstöckchen so hinzulegen, das das Feuer lichterloh brennt – und keine Angst vor dem Feuer zu haben!

Mit dem Wind freundete ich mich an – mit seiner Stärke und Sanftheit. Als die Beduinen mir ein Häuschen bauten, etwa eine Stunde zu Fuß von ihrem Dorf entfernt, ließ ich mich dort nieder.

Manchmal trug ich die Kleidung der Beduinenfrauen und konnte erfahren, wie sich dies anfühlt. Ich wurde zur Beduinin – was mir nach zwei Jahren reichte – das konnte kein Dauerzustand sein! In ihrem Energiefeld zu leben und als einheimische Frau behandelt zu werden war etwas ganz anderes, als vollkommen alleine in der Wüste zu sein!

Immer wieder musste ich – im übertragenen Sinne – feststellen, dass die Einheimischen von rechts nach links schreiben (wenn sie es können) und wir von links nach rechts. Das lässt sich nicht vermischen.

Sinai-Reisen – Reisen in die Stille der Wüste

Meine tiefe Liebe zur Wüste ließ mich im Laufe der Jahre meine Art der Sinai-Reisen, der Reisen in die Stille der Wüste entwickeln. Schritt für Schritt wurde ich immer wieder „reif“ für eine neue Entwicklung. Hunderte Menschen nahmen im Laufe der Jahre an diesen Reisen teil – für viele haben sich Einsichten, Vertrauen und Mut zu Neuem ergeben und ihr Leben eindrücklich verändert.

Manchmal war ich auch sehr gefordert, wenn die Teilnehmer durch ihre Prozesse gingen… Wenn aber am Ende einer Reise alles Rund geworden ist und die Menschen mich aus strahlenden Augen und weichen Gesichter ansehen, weiß ich – ich mache weiter! Ich bleibe!

Stille erfahren – den „Leeren Raum“ erleben

Manchmal erfahre ich mich als Sterbebegleiterin und Geburtshelferin und das ist gut so. In der Wüste begegnen wir den leeren Raum aus welchen wir kommen und wohin wir gehen… Ein Aufenthalt in diesen Raum lässt den ganzen „Wahnsinn“ auf der Welt ganz weit weg und in eine neue Perspektive rücken. Hier können wir uns wieder erinnern aus welchen natürlichen Elementen auch wir bestehen.

Hier können wir jeden Tag den weiten blauen Himmel sehen, die Sonne erleben, die gewaltige Dimension des ganzen Universums erfassen und unser Platz im Großen Ganzen erahnen. Ohne Nachrichten, Fernseher, Internet und „Zivilisation“.

Weihnachten 2002 in der Wüste Sinai - Sinai-Reisen mit Sabera Neeltje Machat

Meine „Klassiker“, Stille & Einfach Sein (Meditationscamp), Meditatives Kameltrecking, Visionssuche (2 Wochen – davon 4 Tage alleine), Mysterium Frau Sein auf dem Tempelberg der Göttin Hathor und Weihnachten & Jahreswende in der Wüste Sinai gehen – immer wieder neu – weiter.

Zu den aktuellen Reiseterminen

Ich möchte uns einladen, den Mut zu haben, wahrhaftig zu sein, keine Kompromisse einzugehen, zu vertrauen und unseren Weg zu gehen – vielleicht ein Stück zusammen. Zum Wohle aller Beteiligten und weit darüber hinaus!

Ein neues Jahr voller Wunder wünscht aus der Wüste Sinai
Sabera

Autor: Sabera Machat, www.sinai.heart-of-the-earth.com
Bildrechte: © by Sabera Machat

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