Schlechte Luft kann krank machen

Schlechte Luft macht krank. Das weiß die Menschheit nicht erst seit dem 21. Jahrhundert und trotzdem gibt es noch immer Unklarheiten über dieses Thema. In den nachfolgenden Zeilen werden ein paar wertvolle Tipps dazu gegeben, wie das Raumklima aufgewertet werden kann.

Was macht schlechte Luft mit dem Körper?

Je niedriger der Sauerstoffgehalt in einem Raum ist, desto negativer wirkt sich das auf die darin befindlichen Personen aus. Zum Teil bleibt es bei schlechter Laune, meistens kommen allerdings körperliche Beschweren hinzu. Es kann mit Kopfschmerzen oder einem Gefühl von leichter Benommenheit beginnen.

Im schlimmsten Fall kann der Kreislauf zu streiken beginnen und es wird schwarz vor Augen. Aber dass es soweit kommt, muss im Raum schon ein äußerst niedriger Sauerstoffgehalt sein. Oder eine zu starke Hitzeeinwirkung, die den Körper in die Knie zwingt.

Wodurch entsteht schlechte Luft in Räumen?

Betritt man ein Zimmer und findet man hier die gegebene Luft stickig, so handelt es sich dabei um schlechte Luft. Insbesondere, wenn die Raumluft nicht zirkulieren kann, beginnt es zu stocken. Wird nicht regelmäßig gelüftet, kann es daher dazu kommen, dass eine schlechte Luft entsteht.

Die wichtigsten Zeiten, zu denen die Fenster für zumindest fünf Minuten geöffnet werden sollten, sind früh morgens gegen sieben bis acht Uhr sowie abends, wenn die Sonne untergeht. Zu jenen Zeiten ist es am kühlsten und dann dringt frische Luft in die Räume.

Der Kauf einer neuen Matratze kann schlechte Luft begünstigen. Besonders dann, wenn es sich nicht um Kaltschaum- oder Federkernmatratzen handelt, sondern Latex im Spiel ist. Dieses Material gibt für viele Wochen einen eigenen Geruch an die Umgebung ab, bis sie vollständig ausgelüftet ist.

Das Bett hier zunächst nicht zu beziehen, hilft nur mäßig, da die Matratzen durchaus atmungsaktiv konzipiert sind. Ähnlich verhält es sich mit neuen Polstermöbeln. Da hier nur selten Latex als Füllmaterial dient, verschwinden unangenehme Gerüche schneller.

Wie kann man schlechte Luft vermeiden?

Zum einen eben durch Stoßlüften. Dann gibt es noch die Möglichkeit, Pflanzen im Raum aufzustellen. Diese verbessern das Raumklima, da sie den Sauerstoff sowie auch die Feuchtigkeit anreichern. Ärzte sind zudem der Meinung, dass Pflanzen als Erkältungsblocker dienen.

Zusätzlich gibt es Raumerfrischer, welche im Prinzip die Aufgabe von Pflanzen übernehmen. Sie gehen zwar nicht den Prozess der Photosynthese durch, dafür verarbeiten sie die abgestandene Luft, filtern diese und kühlen sie je nach Zusatzfunktionen ab. Letzteres ist im Winter nicht unbedingt ratsam, aber diese Funktion lässt sich ganz einfach per Knopfdruck deaktivieren.

Diese Luftreiniger funktionieren mit diversen Filtern, es gibt aber mittlerweile auch sogenannte Luftwäscher, die einzig mit Wasser Schmutzpartikel aus der Raumluft entnehmen. Hier finden Sie eine Auswahl der besten Luftreiniger aus einem Luftreiniger Test.

Beim Heizen ist es wichtig, darauf zu achten, ob an den Fenstern Kondenswasser entsteht. In so einem Fall besteht eine zu hohe Luftfeuchtigkeit, was zu Schimmelbildung führen kann. Fensterlose Räume sollten daher für einen überwiegenden Teil durch eine geöffnete Tür belüftet werden. Das trifft besonders auf Badezimmer und Toilettenräume zu.

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