Prämenstruelles Syndrom – Wie Naturheilkunde helfen kann

Prämenstruelles Syndrom bezeichnet die körperlichen und psychischen Beschwerden, die kurz vor der Regelblutung auftreten. Ursächlich können organische Probleme sowie seelische Belastungssituationen beziehungsweise Anspannungen sein. Mit Bewegung, Entspannungsübungen sowie pflanzlichen Heilmitteln lassen sich prämenstruelle Beschwerden lindern.

Prämenstruelles Syndroms – Ursachen für das Auftreten

Nicht jede Frau leidet am Prämenstruellen Syndrom. Dieses macht sich durch diverse körperliche und psychische Probleme bemerkbar. Nicht unbedingt treten sie vor jeder Regelblutung auf. Anzeichen für ein Prämenstruelles Syndrom können krampfartige Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Brustschmerzen, Konzentrationsstörungen sowie seelische Verstimmungen sein. Ursächlich sind entweder organische oder psychische Faktoren.

Der Zeitraum zwischen einer Regelblutung und der nächsten Menstruation wird als Zyklus bezeichnet. Jeder Zyklus unterteilt sich in die Phase der Eibläschenreifung, den Eisprung sowie die Gelbkörperphase. In jeder Phase schüttet der Körper unterschiedliche Hormone aus. Stresshormone, die in seelisch belastenden Situationen produziert werden, aber auch andere Faktoren im Umfeld der Frau können die Hormonausschüttung beeinflussen. Selbst die Angst vor dem Prämenstruellen Syndrom kann dafür verantwortlich sein. Der Hormonhaushalt gerät aus dem Gleichgewicht, die bezeichneten Symptome treten auf.

Aber auch organische Beeinträchtigungen, beispielsweise das Vorhandensein eines Myoms, Polypen oder eine Endometriose wirken sich auf die Hormonproduktion aus und können dafür sorgen, dass der Zyklus durcheinander gerät. Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, regelmäßig die gynäkologische Vorsorge in Anspruch zu nehmen beziehungsweise bei den ersten Anzeichen für das Prämenstruelle Syndrom den Gynäkologen aufzusuchen.

Naturheilkunde und Bewegung lindern das Prämenstruelle Syndrom

Wer unter dem Prämenstruellen Syndrom leidet, sollte einen Ausdauersport betreiben. Dieser nämlich löst muskuläre und psychische Verspannungen, welche die häufigsten Ursachen für prämenstruelle Beschwerden sind. Weiterhin beugt das Erlernen von Entspannungsübungen dem Entstehen von Verkrampfungen und damit dem Prämenstruellen Syndrom vor.

In der Naturheilkunde werden unter anderem krampflösende Tees angewandt, die über den Tag verteilt in kleinen Schlucken getrunken werden. Unter anderem können sie aus Kamille oder Melisse zubereitet werden. Tritt das Prämenstruelle Syndrom im Zusammenhang mit einer sehr starken Regelblutung auf, können Frauenmantel-, Hirtentäschel- oder Gänsefingerkrautpräparate helfen. Bevor sie angewandt werden, sollte allerdings der Arzt befragt werden, da diese den Hormonhaushalt beeinflussen. Sehr hilfreich kann die Verwendung von beruhigendem Lavendelöl sein.

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