Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist ein von Ferdinand Hunecke aus der Segmenttherapie entwickeltes Verfahren, um durch Injektion eines Lokalanästhetikum an ein Störfeld eine sofortige Heilung der Beschwerden herbeizuführen. Nach Hunecke kann jede chronische Krankheit störfeldbedingt sein. Jede Stelle des Körpers kann zum Störfeld werden.

Indikationen:

Akute Schmerz- und Entzündungszustände, Herderkrankungen, prognostische Hinweise zur Abklärung des Nutzens einer Operation, diagnostische Abklärung zur Unterscheidung funktioneller von organischen Beschwerden.: Geistes-, Erb-, Mangel- und psychogene Krankheiten, Malignome, schwere Infektionskrankheiten, narbig verheilte Endzustände.

Kontraindikationen:

Allergien gegen das Neuraltherapeutikum, Hämophile, Antikoagulatientherapie, Injektion in die Thyreoidea bis 6 Monate nach Radiojodbehandlung.

Informationen zur Neuraltherapie

Neben dem genannten Sekundenphänomen können andere Reaktionen auftreten:

Um ein Störfeld zu finden, bedarf es einer genauen Anamnese, die Beachtung der Haut samt Bindegewebe und der darunterliegenden Muskulatur, die Prüfung des Periotes, ätzlich sollte mit einer Lokalbehandlung begonnen werden. Reicht das nicht, führt man die Neuraltherapie durch.

Sollte auch diese keine Hinweise ergeben, wird die Neuraltherapie durchgeführt. Die Neuraltherapie setzt sehr genaue anatomische Kenntnisse voraus. Durch die Applikation an Ganglien und andere Injektionstechniken, kann es zu mancherlei Zwischenfälle kommen.

Heilpraktiker Iwailo Schmidt

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