Heilmittel Schleimlöser

Das natürliche Heilmittel Schleimlöser ist die optimale Lösung, um einen verschleimten Rachen zu lösen und somit für eine Verbesserung der Atemwege zu sorgen. Doch was genau ist unter einem solchen Mittel überhaupt zu verstehen?

Beim Schleimlöser handelt es sich um eine Substanz, die den im Körper gebildeten Schleim auflöst. Dieser nimmt wichtige körperliche Funktionen ein. Die Schleimhäute werden durch den Schleim befeuchtet, wodurch sie Staub herausfiltern können.

Das Problem ist, dass eine Überproduktion an Schleim negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Dadurch können manche körperlichen Funktionen nicht ordentlich arbeiten. Das ist etwa bei einer Bronchitis, aber auch häufig bei Lungenentzündungen der Fall.

Signifikant an Schleimlösern – die u. a. auch als Mukolytika oder Sekretolytika bezeichnet werden – ist, dass sie den überschüssigen Schleim in Wasser auflösen. Zu den Inhaltsstoffen von Schleimlösern gehören vor allem pflanzliche Zutaten wie Agave oder auch Pfefferminze.

Schleimlöser als Heilmittel bei Husten, Bronchitis, Lungenentzündung

Natürliches Heilmittel Schleimlöser – was ist das?

Natürliche Schleimlöser können verschiedene Inhaltsstoffe enthalten. Häufig ist in diesem Zusammenhang auch von bestimmten Haushaltsmitteln die Rede, die wahre Wunder wirken sollen, etwa Tee und Hühnerbrühen, aber auch Zwiebel- und Gemüsesaft.

Nachfolgend erhältst du eine kleine Übersicht zu den typischen, mit denen Schleimlöser auf natürlicher und pharmazeutischer Basis daherkommen:

  • Es handelt sich um ein Lösemittel, das die Atemwege beruhigt.
  • Es dient dazu, den für den Körper wichtigen, aber überschüssigen Schleim aufzulösen.
  • Es befreit den Rachen- und Lungenbereich vor festsitzendem Schleim.
  • Es kann in flüssiger Form, aber auch durch Inhalieren eingenommen werden.
  • Es wird häufig in kombinierter Form mit Naturtees aller Art verabreicht.

Diese fünf Merkmale machen deutlich, um was es sich bei Schleimlösern überhaupt handelt. Du weißt ja selbst, wie lästig eine Erkältung und Überproduktion an Schleim sein können.

Denke stets daran, dass das natürliche Heilmittel Schleimlöser deutlich hilfreicher in seiner Wirkung ist als die meisten pharmazeutischen Medikamente. Das gilt vor allem dann, wenn Beschwerden möglichst schnell gelindert werden sollen und nicht unbedingt dauerhaft.

Sind natürliche Heilmittel besser als pharmazeutische?

Die Unterschiede zwischen natürlichen und künstlichen Schleimlösern liegen auf der Hand. Natürliche Heilmittel dieser Art sollen den Schleim kurzfristig lösen. Hustensäfte und sonstige schleimlösende Medikamente dienen dazu, das Grundproblem zu therapieren.

Das ist aber bei weitem nicht der einzige Unterschieden zwischen natürlichen pharmazeutischen Schleimlösern, etwa in Hinsicht auf die Wirkungsdauer. Medikamente aus der Apotheke wirken in der Regel etwas länger, meist bis zu acht Stunden.

Während natürliche Schleimlöser etwa bei produktivem Husten – auch Schleimabhusten genannt – verschrieben werden, kommen pharmazeutischer Medikamente vor allem bei trockenem Husten zum Einsatz, bei dem meist keine Überproduktion von Schleim entsteht.

Ein weiterer Unterschied zwischen natürlichen und pharmazeutischen Schleimlösern liegt in der Art der Nebenwirkungen. Während Tees aus Minze keine Nebenwirkungen aufweist, können Schleimlöser wie Ambroxol in manchen Fällen sogar Kopfschmerzen verursachen.

Ansonsten halten sich die Unterschiede allerdings größtenteils in Grenzen, was auch daran liegt, dass in der Pharmaindustrie Schleimlöser vermehrt als Naturmittel auf den Markt gebracht werden – wenn etwa auch in Verbindung mit Antibiotika oder Schmerztabletten.

Benötigt man überhaupt Heilmittel als Schleimlöser?

Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, auch auf pharmazeutische Schleimlöser zurückzugreifen. Die Praxis macht jedoch deutlich, dass diese häufig deutlich teurer sind als natürliche Heilmittel und eine meist geringere Wirkungsintensität aufweist.

Zudem müssen nicht grundsätzlich Schleimlöser eingenommen werden, ganz gleich, ob natürliche oder jene aus der Pharmaindustrie. Häufig helfen auch Minze und andere Lippenblütengewächse, um die Atemwege von Schleim zu befreien. Diese werden dann einfach inhaliert.

Die Ernährung spielt übrigens auch eine sehr wichtige Rolle für die Schleimproduktion. Nur wenn du in der Lage bist, dich ausreichend mit Vitaminen zu versorgen und auf ungesunde Lebensmittel verzichtest, kannst du bereits positive Effekte in Bezug auf die Schleimproduktion feststellen.

Anwendungsbereiche von Schleimlösern

Gerade bei Erkältungen, die im Herbst und zum Winterbeginn auftreten, lohnt es sich, die Erreger von Viren mit einem Schleimlöser zu bekämpfen. Pflanzliche Mittel bieten zahlreiche Vorteile, um eine Erkältung schnell auszusitzen. Natürlich musst du dem Körper dabei entsprechend Ruhe gönnen.

Darüber hinaus werden Schleimlöser häufig bei einer starken Bronchitis und bei Asthma, aber auch bei Schüttelfrost verabreicht. Am besten wirken diese Heilmittel allerdings bei leichten bis mittelschweren Erkältungen, nicht aber unbedingt bei intensiv verlaufenden Grippeanfällen.

Die Lungenentzündung COPD wird häufig mit Schleimlösern aus dem Naturstoff Cineol bekämpft, die dafür sorgen, dass einige Symptome gelindert werden. Cineol dient allerdings nur als Zusatzmedikation, da u. a. auch Antibiotika zur Behandlungstherapie gehört.

Es gibt sogar einige besondere Fälle, in denen Schleimlöser der Retter in der Not sein können. Das gilt etwa bei einer Histaminintoleranz, welche häufig zu Darmbeschwerden führt. In diesem Fall hat der Körper Probleme, Histamin abzubauen. Natürliche Stoffe können hierbei sehr unterstützend wirken.

Hast du schon einmal von Sinusitis gehört? Nein? Kein Wunder! Es handelt sich um den medizinischen Fachbegriff für eine Nasennebenhöhlenentzündung. Diese kann sehr schmerzhaft sein und die Atemwege negativ beeinflussen, weshalb in diesem Fall Schleimlöser Abhilfe leisten können.

Übrigens wirken Schleimlöser nicht nur bei Menschen oftmals wahre Wunder, sondern auch bei Tieren. Gerade Hunde, Katzen und Pferde leiden sehr häufig unter einer Schleimüberproduktion, die mit den richtigen Naturheilmitteln problemlos bekämpft werden kann.

Dosierung und Wirkungsweise von natürlichen Schleimlösern

Die Dosierung von Schleimlösern hängt von der überproduzierten Schleimmenge und dem Erkältungsgrad ab. Sie variiert meist zwischen 5 und 10 mg, wobei eine zwei- bis dreimalige Einnahme pro Tag zu empfehlen ist. Bei Kindern wird die Dosierung angepasst.

Wer unter besonders starkem Husten leidet, muss die Dosierung entsprechend anpassen. Das gilt auch bei Lungenentzündungen. Schleimlöser dienen übrigens auch als Schlafmittel. Es gibt nichts Schlimmeres als aufgrund von Hustenanfällen die ganze Nacht wach zu liegen.

Wenn natürliche Schleimlöser in Form von Pflanzentee eingenommen werden, können diese zudem dafür sorgen, dass Betroffene besser schlafen, da die meisten Teesorten bei richtiger Ziehungszeit einschläfernd wirken.

Es gibt natürlich noch andere Nebenwirkungen neben der Befreiung der Atemwege und der Abtragung von überschüssigem Schleim. Neben dem einschläfernden Effekt gehören dazu eine leichte Betäubung der Schleimhäute und eine eingeschränkte Nierenfunktion.

Die positiven Nebenwirkungen sollten allerdings nicht außer Acht bleiben. Starke Halsschmerzen können schnell und effektiv gemindert werden. Auch eine Erleichterung des Abhustens lässt sich durch die Einnahme von Schleimlösern feststellen.

Fünf Haushaltstipps für das Heilmittel Schleimlöser

Du findest zahlreiche Haushaltsmittel vor, die als Schleimlöser angewendet werden können. Diese weisen einen positiven Einfluss auf deine Ernährung auf. Nachfolgend stellen wir dir noch weitere ratsame Tipps für Husten- und Bronchitis-Geplagte zur Verfügung:

Genug Flüssigkeit aufnehmen
Es kann schon reichen, wenn du bei einer Erkältung alle paar Stunden mindestens 200 ml Wasser aufnimmst und über den Tag hinweg genug trinkst. Häufig lässt sich auch dadurch der überschüssige Schleim abtragen und das Hustengefühl vermindern. Am Tag sollten es während Erkältungsphasen aber mindestens 1,5 Liter sein.

Warme, flüssige Speisen aufnehmen
Versuche es unbedingt einmal mit Hühnerbrühe oder Hühnersuppe, um einerseits Schüttelfrost zu vermeiden und andererseits durch die langsame Aufnahme solcher Speisen die Atemwege zu befreien. Versuche dabei aber, auf starke Gewürze wie Salz, Pfeffer und Maggi sowie Brot als Nebenmalzeit zu verzichten.

Brokkoli kochen und das heiße Wasser trinken
Ein weiteres natürliches Heilmittel, das als Schleimlöser dienen kann, stellt Brokkoli dar. Du solltest das Gemüse aber nicht anbraten, sondern aufkochen und danach das leicht abgekühlte Kochwasser aufnehmen. Die Pflanzennahrung kannst du anschließend langsam herunterkauen und gründlich verdauen.

Honig etwas aufwärmen und pur essen
Bei starken Schleimbefall und Husten ist es wichtig, die Bronchen zu schonen. Das geht am besten mit Honig, den du allerdings mit einem kleinen Löffel leicht erwärmt und am besten ohne andere Mahlzeiten aufnehmen solltest. Als Alternative eignen sich auch Karotten-, Apfel- und Zwiebelsaft.

Vitamin C und Zink in den Ernährungsplan integrieren
Um überschüssigen Schleim dauerhaft und nicht nur vorübergehend entfernen zu können, solltest du deine Ernährung konsequent umstellen. Wichtig ist eine erhöhte Aufnahme von Vitamin C und Zink, etwa als Ergänzungsmittel oder in Form von Kiwis, Paprikas und Tomaten sowie Nüssen aller Art.

Wenn du diese fünf Haushaltstipps bei starkem Husten, einer Bronchitis oder auch einer Lungenentzündung umsetzt, kannst du dir sicher sein, dass deine Beschwerden bald gelindert werden – dank Vitamin C und Zink in den meisten Fällen sogar auf Dauer.

Fazit

Im abschließenden Absatz möchten wir dir noch unser Fazit präsentieren, das wir rund um das Thema natürliche Schleimlöser gezogen haben. Vorneweg: du solltest dir die Wirkungsweise der einzelnen Medikamente unbedingt etwas näher durchlesen.

Grundsätzlich solltest du wissen, dass natürliche Schleimlöser auf Dauer meist deutlich besser in Bezug auf ihre Wirkungsweise sind als pharmazeutische Medikamente, auch wenn diese gerade für langanhaltende Therapien häufig sinnvoller erscheinen.

Ansonsten solltest du darauf achten, dich zunächst mit einem Arzt deines Vertrauens zusammenzusetzen und gemeinsam die Dosierung für deinen Schleimlöser festzulegen. Nur so kannst du bestimmte Krankheiten schnell bekämpfen und Schmerzen lindern.

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