Heilen mit der Kohärenz des Lichtes

Die Suche nach einer Kraft, aus der das Leben erwächst, ist so alt wie die Menschheit. Die ca. 8000 Jahre alten indischen Veden sprechen von der universellen Prana-Energie, die über 3000 Jahre alte chinesische Medizin spricht von der Lebensenergie Qi, die Kaballah verweist auf das Astrallicht; der Lichtkranz Buddhas und auch der Heiligenschein im Christentum weisen auf die Bedeutung des Lichtes im Bewusstsein der Menschheit. Vorstellungen einer Strahlenhülle, die den menschlichen Körper umgibt, sind in fast allen Kulturen der Erde verbreitet.

Dieses menschliche Energiefeld oder Aura finden wir auf alten persischen, indischen und chinesischen Bildern, sowie auf antiken Darstellungen von Köpfen von Göttern, Helden oder Herrschern.

Heilen mit der Kohärenz des Lichtes

In der westlichen Kultur wird hingegen oft erst nach dem Tode eines Menschen vom Erlöschen seines Lebens-Lichtes gesprochen.

Das Interesse an dem Licht des Lebens war früher religiös, mystisch und kulturell geprägt, während es heutzutage stärker wissenschaftlich ausgerichtet ist.

Folgende Fragen hat sich die Menschheit immer wieder gestellt:

  • Was ist das Lebenslicht?
  • Wie sieht das Lebenslicht aus?
  • Wie ließe sich das Lebenslicht messen?
  • Wie entsteht das Lebenslicht? Wo kommt es her?
  • Was sind die naturwissenschaftlichen Grundlagen des Lebenslichtes?
  • Welche Bedeutung hat das Lebenslicht?
  • Welche Auswirkungen hat das Lebenslicht?
  • Wie kann das Lebenslicht beeinflusst werden?

Wir betrachten uns heute die Bedeutung des Lichtes auf der Ebene der Moleküle, einschließlich der DNA sowie der der Atome sowie für unser gesamtes Leben und unsere Vitalität und Gesundheit.

1922 beobachteten der russische Arzt und Histologe Alexander Gurwitsch und seine Frau, dass Zwiebelzellen durch eine Quarzglasscheibe geteilt zu einer Art von Kommunikation fähig waren. Nach einem experimentellem Ausschlussverfahren gingen sie davon aus, dass es sich dabei um eine Informationsübertragung durch die UV-Strahlung handeln müsste.

Erst im Jahre 1954 konnte diese schwache Lichtstrahlung durch ein neues Gerät, den Photomultiplier genauer gemessen werden. Zur Messung wurden Keimlinge verschiedener Pflanzensorten verwendet. Das Spektrum der Lichtstrahlung lag zwischen dem roten und grünen Bereich des sichtbaren Lichtes und hatte eine Intensität von einigen zehn bis hundert Photonen pro Sekunde und Quadratzentimeter Austrittsfläche.

In den siebziger Jahren fragte sich der deutsche Biochemiker FA Popp, wie es möglich ist, dass die hohen Zellverluste des Körper stets im korrekten Timing ausgeglichen werden. Unser Körper ist eines der größten Wunder der Natur. Unser Herz schlägt jeden Tag 100 000 mal, wir machen täglich über 25 000 Atemzüge, in jeder Sekunde sterben zehn Millionen Zellen ab und werden durch neue ersetzt. Wie ist dieses genaue Timing möglich?

Unser Körper scheint eine feste materielle Gestalt zu haben und klar begrenzt zu sein. Auf der atomaren Ebene sind wir jedoch zu jeder Sekunde immer jemand anders! Die meisten unserer rund 100 Billionen Zellen erneuern sich regelmäßig. Auch unsere DNA ist einem ständigen Reparaturprogramm unterzogen.

Die Zellen der Magen-Darm-Schleimhaut und der Bauchspeicheldrüse erneuern sich innerhalb von wenigen Tagen, selbst die Knochenzellen sterben in bestimmten Zeiträumen ab und werden durch neue ersetzt. (Capra Fritjof: The web of Life, Harper Collins, London 1997) Bezüglich der atomaren Zusammensetzung des Körpers, erneuern wir uns alle vier Jahre um fast 100 %.

Unser Organismus versteht es mit verblüffender Genauigkeit, das Nahrungsangebot auszugleichen und daraus genau jene Substanzen zu wählen, die er benötigt, um die abgestorbenen Zellen zu re-produzieren. Wie kann dieser Prozess der sub-molekularen Genauigkeit geschehen, auch wenn wir unregelmäßig essen und unser Körper oft nicht einmal die richtigen Bausteine, wie z.B. Vitamine, Enzyme oder Aminosäuren in ausreichendem Maße zur Verfügung hat. Woher kommt diese Lebensenergie und wie arbeitet der Körper damit? Diese Fragen versuchten viele Forscher in ihren Versuchen herauszufinden und zu beantworten.

1975 kam der bahnbrechende Erfolg auf diesem Gebiet aus einem Labor in Kaiserslautern. Prof. Popp konnte die ultraschwache Zellstrahlung eindeutig nachweisen und nannte diese die Biophotonenstrahlung. Der Schlüssel des biologischen Lebens, so Popp, die Kommunikation zwischen allen Lebewesen, der Steuerungsfaktor der biologischen Organismen ist ganz einfach das Licht. (Popp, Fritz Albert: Biologie des Lichtes, Hamburg 1984)

Ein spannender Versuch beweist dieses: Zwei Gläser mit frischem Schweineblut werden nebeneinandergestellt. In das eine Glas wird ein Erreger geträufelt, das Blut reagiert sofort mit der Bildung von Anti-Körpern. Dann kann jedoch beobachtet werden, daß auch das Blut im zweiten Glas Anti-Körper produziert, obwohl keine Erreger hinzugegeben werden.

Wird der gleiche Versuch mit zwei neuen Gläsern wiederholt und stellt man zwischen die beiden Gläser eine lichtundurchlässige Wand, wird die Information Anti-Körper zu bilden, nicht auf das Blut im zweiten Glas übertragen.

Biophotonen, so Popp, dienen ähnlich wie Laser der Nachrichtenübermittlung, der Steuerung bio-chemischer Prozesse. Es wurde nachgewiesen, daß keine bio-chemische Reaktion auf der Molekülebene in der Lage ist, alle Steuerungen in der erforderlichen Zeit zu bewältigen.

Zu Anfang wurden diese umwälzenden Ergebnisse als metaphysisch und damit als nicht-wissenschaftlich abgetan. Popp “verlor seine Professur an der Universität Marburg und war in den folgenden zwei Jahrzehnten dem schikanösen Mobbing einer Lobby von Wissenschaftlern ausgesetzt, das in vielen Zügen zur der Verfolgung von Wilhelm Reich in den 50ziger Jahren trägt.” (Licht des Lebens, Die Entdeckung der Biophotonen, Interview mit F.A. Popp, Zweitausendundeins, 1999)

Obwohl von Mainstream Science immer noch belächelt, beschäftigen sich inzwischen weltweite Forscherteams mit dem Thema und die Erkenntnisse der Biophotonenstrahlung werden in vielen aufgeschlossenen Bereichen von Wirtschaft, Industrie, Medizin und vor allem auch in der Wellness-Bewegung angewandt.

Daß nicht nur die Sterne leuchten, sondern auch der Mensch, kann erst seit den fünfziger Jahren per Hochfrequenz-Photographie nachgewiesen werden. Die Methode wurde in den Jahren 1939 – 58 von dem russischen Ehepaar Kirlian/Krisanowa entwickelt.

Durch diese Methode konnte dann auch erstmalig im Rahmen des wesentlichen Wissenschaftsverständnisses die Theorie der chinesischen, indischen und auch der Medizinen aller alten Kulturvölker von der Energie der Meridiane und der Aura nachgewiesen werden.

Inzwischen ist das Interesse an diesen Methoden so weit verbreitet, dass es z.B. nicht nur in medizinischen Fachgeschäften – wie z.B. bei Lidl – Akupunktur-Punkt-Geräte zu kaufen gibt, die die Akupunktur-Punkte auf der Haut mit dem Gerät suchen.

An vielen Universitäten weltweit beschäftigen sich heute Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen mit der Bedeutung + Anwendung der Biophotonen.

Autorin: Christa Muths

Sie können Christa Muths unter CHMuths@aol.com kontaktieren.

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