Erektile Dysfunktion – welche Alternativen gibt es?

Erektile Dysfunktion, dabei handelt es sich um eine behandlungsbedürftige Störung der Erektion beim Mann. Diese wird häufig auch als Potenzstörung, Erektionsstörung oder Impotenz bezeichnet. Für Männer bedeutet dies, dass sie bei zwei Dritteln der Fälle nicht in der Lage sind eine Erektion zu halten beziehungsweise sie überhaupt zu bekommen.

Mit zunehmendem Alter steigt auch die Wahrscheinlichkeit an Impotenz zu leiden. Es gibt verschiedene Lösungen, um der Erektionsstörung entgegenzuwirken. In diesem Beitrag erläutern wir, welche Medikamente und pflanzlichen Alternativen es gibt sowie sinnvolle vorbeugende Maßnahmen.

Erektile Dysfunktion – Wirkungsvolle Medikamente

Das wohl bekannteste Medikament gegen Erektionsstörungen ist Viagra. Die blaue Pille wird von einem US-amerikanischen Pharmakonzern produziert und war das erste Produkt gegen Impotenz, das bereits 1998 auf den Markt kam. Der Wirkstoff ist hierbei Sildenafil. Dieser bewirkt, dass die Ausschüttung des Enzyms Phosphodiesterase-5, das für die Erschlaffung des Penis verantwortlich ist, verhindert wird.

Obwohl Viagra grundsätzlich rezeptpflichtig ist, gibt es auch Alternativen, die es erlaubt das Medikament zu kaufen ohne vorher einen Arzt zu besuchen. Das kommt vielen Männern entgegen, weil sie es als äußerst unangenehm empfinden mit Ärzten über die Problematik zu sprechen.

Viagra bei Impotenz
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>Wie man Viagra legal mit einem Online-Rezept bestellen kann

Viagra kann grundsätzlich mit Rezept in jeder Apotheke oder Online-Apotheke bestellt werden. Im Vergleich zu Viagra, das mit Sildenafil die Durchblutung des Penis unterstützt, sind es in anderen Medikamenten die Wirkstoffe Tadalafil, Avanafil oder Vardenafil, die eine Erektion ermöglichen. Alle derartigen Medikamente sind verschreibungspflichtig.

Die Unterschiede zwischen den Medikamenten zeigen sich in Wirkdauer und Dosierung. Während Sildenafil, Vardenafil und Avanafil nach rund 15 bis 60 Minuten wirken, wirkt Tadalafil nach etwa einer halben Stunde. Die Wirkdauer beträgt bei diesem Stoff zwischen 24 und 36 Stunden. Die anderen drei Stoffe wirken vier bis zwölf Stunden. Nebenwirkungen und Wirkungsweise ähneln sich bei den verschiedenen Wirkstoffen stark.

Erektile Dysfunktion – Pflanzliche Alternativen

Ist eine medikamentöse Behandlung noch nicht notwendig, könnten pflanzliche Mittel eine Alternative sein. Dies gilt auch für den Fall, dass die Einnahme von Viagra und Co. aufgrund der Zuführung anderer Arzneimittel nicht ohne Risiko möglich ist.

Nachfolgend eine Liste mit vier wirkungsvollen Lösungen:

1. Ginkgo biloba: Der Extrakt aus Ginkgoblättern verbessert die Durchblutung im gesamten Organismus. Erste Besserungen der Impotenz können nach rund fünf Wochen erwartet werden.

Ginkgo Biloba bei Erektile Dysfunktion (Impotenz)
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2. Zinkpräparate: Die Produktion von menschlichen Geschlechtshormonen wird gefördert, was zur Verstärkung der Erektionsfähigkeit führt.

3. Ginseng: Fördert die Durchblutung im Penis und verringert Müdigkeitserscheinungen. Allerdings sollte Ginseng bei Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck nicht eingenommen werden.

4. Arginin: fördert die Durchblutung im Penis durch die Verstärkung der Stickstoffoxid-Produktion im Blut. Es handelt sich um eine Aminosäure.

Erektile Dysfunktion – Allgemeine Maßnahmen zum Vorbeugen

Generell hat jeder Mann die Chance Erektionsstörungen frühzeitig mit einer gesunden Lebensweise vorzubeugen. Als Faustregel gilt: Alles was dazu beiträgt den Blutfluss zu fördern, wirkt auch gegen die Erektile Dysfunktion. Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und der Verzicht auf Alkohol sowie Nikotin sind bereits vier wesentliche Elemente gegen Erektionsprobleme.

Zudem ist es ratsam Blutfette, Blutzucker und Blutdruck regelmäßig beim behandelnden Arzt kontrollieren zu lassen. Der Abbau von Übergewicht ist eine weitere positive Maßnahme zum Vorbeugen. Ausreichend Schlaf und Entspannung sind gleichermaßen wichtig.

Chefarzt der Urologie des Asklepios Westklinikums Hamburg Dr. Tobias Pottek erklärt im folgenden Video häufige Ursache der Erektilen Dysfunktion und weitere Therapiemöglichkeiten.

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