E-Zigarette, der falsche Ruf der Vaporizer

Rauchen ist schädlich, darüber lässt sich nicht streiten. Vor einigen Jahren kam dann die E-Zigarette so richtig groß raus und auf einmal dampfte es auch neben uns im Bus, Restaurants oder auf der Straße und das roch nach Erdbeere oder Melone.

Doch auch wenn die E-Zigarette eigentliche eine gesunde Alternative zum Rauchen ist, eilt ihr schlechter Ruf ihr voraus.

Das liegt vor allem daran, dass viel Unsicherheit herrscht – es gibt kaum Langzeitstudien und damit auch kaum Wissen darüber, wie sich der Konsum auf den Körper auswirkt.

Das macht vielen Menschen Angst und führt dazu, dass auch andere Tools, wie zum Beispiel der Vaporizer von dem schlechten Ruf mit einbezogen werden. Dabei wissen die meisten Menschen gar nicht, was ein Vaporizer eigentlich ist.

E-Zigarette, Vaporizer

Gesunder Dampf

Das Wort „vaporize“ bedeutet verdampfen – ein Vaporizer ist also nichts anderes als ein Verdampfer. Verdamft werden verschiedene Wirkstoffe. Anders als bei der E-Zigarette verdampft aber die Substanz direkt und nicht die Lösung.

Auch wird eine so geringe Temperatur verwendet, dass nur die gewünschten Inhaltsstoffe verdampfen und es zu keiner Verbrennung kommt, wie etwa bei der herkömmlichen Zigarette.

Oftmals wird der Vaporizer mit Cannabis-Konsum in Verbindung gebracht, was ihm einen schlechten und natürlich auch illegalen Ruf verschafft. Doch dafür ist er keineswegs vorgesehen.

Vaporizer gibt es schon ziemlich lange, denn sie werden vor allem in der Medizin verwendet, z.B. um Patienten bestimmte Wirkstoffe inhalieren zu lassen wie etwa bei der Narkose.

Auch in der Aromatherapie werden neben gesunden und pflegenden Ölen oftmals Vaporizer genutzt, denn es können angenehme Düfte erzeugt werden, wenn beispielsweise Zitronenmelisse oder Eukalyptus verdampft. Das beruhigt und wirkt wohltuend auf den Körper.

E-Zigarette – Entspannung auch für Zuhause

Die klassischen Vaporizer sind nicht gerade mobile Geräte, die man mit sich herum trägt. Doch die Technik hat sich weiterentwickelt, denn heutzutage gibt es handliche und moderne Vaporizer.

Mit denen kann man sich auch zuhause und unterwegs die vielen positiven Eigenschaften des Verdampfens zu Nutze machen.

Die folgende Tabelle zeigt, welche Pflanzen welche Wirkung erzeugen, wenn Sie in einem Vaporizer verdampft werden.

PflanzeTemperaturWirkung
Baldrian-Wurzel190 °CBeruhigend
Eukalyptus-Blätter130 °CWohltuend bei Erkältung
Johanniskraut180 °CBesserer Schlaf
Zitronenmelisse-Blätter142 °CBelebend, wohltuend
Salbei-Blätter190 °CLindert Halsschmerzen
Lavendel-Blätter130 °CEntspannung

Es wird also schnell klar, dass der Vaporizer mehr ist, als ein Hilfsmittel zum Cannabis-Konsum – im Gegenteil, sein eigentlichen Potential liegt in Aromatherapie und sogar in der Linderung von Erkältungssymptomen.

Kräuter wurden seit Jahrhunderten verwendet, um ihre positiven Wirkungen auf den Körper der Menschen zu übertragen – mit Hilfe der Verdampfung ist dies nun auch einfach und unkompliziert zuhause möglich.

Bildrechte: Pixabay.com ©lindsayfox (CC0 Creative Common)

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