Die wichtigsten Vitamine für Kinder

Eltern, die sich bewusst gesund ernähren, wählen für ihre Kinder Nahrungsmittel mit Bedacht aus. Sie wollen sicherstellen, dass ihre Kinder mit Vitamine, allen Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt sind.

Dies garantiert ein gesundes Wachstum. Es ist gar nicht so einfach, in der Hektik des Alltags die Aufnahme der notwendigen Mikronährstoffe und Vitamine für Kinder in ausreichender Menge sicherzustellen.

Kinder essen lieber Fast Food als knackiges Gemüse, sie greifen gerne zu Cola statt zu einem Smoothie.

Der Beitrag stellt die wichtigsten Vitamine für Kinder vor und gibt Tipps wie Kinder alles bekommen, was für ein gesundes Immunsystem, für starke Nerven und psychische Stabilität wichtig ist.

Starke Abwehrkräfte und Stressresistenz entwickeln Kinder auch dadurch, dass sie regelmäßig an der frischen Luft sind.

Starke Abwehrkräfte und Stressresistenz entwickeln Kinder auch dadurch, dass sie regelmäßig an der frischen Luft sind.

Der Leitfaden für den Alltag: 6 Gewohnheiten für mehr Vitamine

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist, wenn Eltern sich in punkto Ernährung für ihre Kinder einige Grundregeln zu eigen machen.

Die folgende Übersicht ist eine Zusammenstellung von praktischen Tipps für den Alltag, die die Zufuhr der Spurenelemente und Vitamine für Kinder begünstigen:

  • 1. Jedes Schulkind sollte in Ruhe frühstücken.
  • 2. Der Speiseplan sollte aus einer abwechslungsreichen Mischkost mit viel Gemüse und Obst bestehen.
  • 3. Fast Food und zuckerhaltige Getränke sind Ausnahmen, nicht die Regel.
  • 4. Es sollte vorwiegend Produkte aus Vollkorn angeboten werden, statt auf helle Getreidesorten zurückzugreifen.
  • 5. Wenn Wurst und Fleisch gegessen wird, dann sollte dies am besten hochwertige Bio Qualität haben und aus der Region stammen, statt minderwertige Qualität aus dem Supermarktregal.
  • 6. Bei der Zubereitung von Salaten und kalten Speisen ist die Verwendung von kalt gepressten Ölen wie Olivenöl oder Leinöl eine gesunde Wahl. Beim Braten empfehlen sich Rapsöl, Kokosöl und Butter.

Eltern, die sich an einige oder alle der obenstehenden Tipps halten, tun schon sehr viel für die Versorgung ihrer Kinder mit lebenswichtigen Mikronährstoffen.

Wie ist die Nährstoffversorgung von Kindern?

Zwei deutsche Studien – DONALD und ESKIMO – stellen fest, dass in den allermeisten Fällen insgesamt eine gute Nährstoffversorgung für den Nachwuchs besteht, vorausgesetzt die Ernährung ist abwechslungsreich mit viel Vollkorn, Obst und Gemüse.

Defizite gibt es allerdings bei den Mikronährstoffen Folat, Vitamin D, Eisen, Jod und Calcium.

Kinder leiden in der Regel nicht sichtbar unter diesem Mangel, doch eine Verbesserung mit der Versorgung der genannten Mikronährstoffe sorgt für eine optimale Zufuhr.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) liefert einen Überblick über diverse Untersuchungen und Beiträge rund um die Gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen und hilft Eltern dabei, sich einen grundlegenden Überblick zu verschaffen.

Erhalten Kinder von Anfang an alle notwendigen Mikronährstoffe, sind die Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung geschaffen.

Erhalten Kinder von Anfang an alle notwendigen Vitamine und Mikronährstoffe, sind die Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung geschaffen.

Auswahl der Vitamine für Kinder

Vitamin- und Mineralstoffe für Kinder sollten Eltern genauso sorgfältig auswählen, wie sie dies mit Speisen und Getränken tun.

Mithilfe schmackhafter Produkte bekommen Kinder die Extraportion Mikronährstoffe.

Eine leckere und Gesunde Möglichkeit stellt zum Beispiel Propolis in Form von Honigsirup dar. Dieser schmeckt eingerührt in Milch oder pur gut.

Propolis wird eine bakterienhemmende Eigenschaft nachgesagt und kann deshalb vor typischen Infektionskrankheiten wie Scharlach schützen bzw. die kindlichen Abwehrkräfte in dieser Hinsicht stärken.

Propolis liefert neben den Vitaminen B1, B2, C und E zusätzlich Eisen, Kalzium, Magnesium, Zink und Kupfer.

Damit ist schon eine recht breite Palette der notwendigen Vitamine und Mineralien abgedeckt, die Kinder für eine rundum gesunde Ernährung benötigen.

Die wichtigsten Vitamine und Spurenelemente für Kinder

Es gibt eine Reihe von Mikronährstoffen, auf die Kinder nicht verzichten können. Die folgende Auflistung stellt 8 wichtige Spurenelemente und Vitamine für Kinder heraus.

1. Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren brauchen Kinder unter anderem für die Entwicklung des Gehirns, der Augen und der Herzfunktion.

Die essenziellen Fettsäuren finden wir in fettreichen Fischen wie Makrelen, Lachs oder Thunfisch, aber auch in Leinöl oder Rapsöl.

2. Calcium und Magnesium

Calcium und Magnesium sind besonders wichtig für starke Knochen. Zu den Knochen gehören auch die Zähne.

Weiße Flecken
auf den Zähnen von Kindern deuten auf eine Überversorgung mit Fluorid hin.

Dies geschieht relativ häufig. Fluorid ist allerdings nötig, um Mineralstoffe wie Kalzium überhaupt in den Zähnen anlagern zu können.

Eine zahngesunde Ernährung lässt sich gut mit einer allgemein gesunden Ernährung kombinieren.

3. Eisen

Eisen ist unverzichtbar für Stoffwechselaktivitäten im Gehirn. Es ist wesentlicher Bestandteil, der zur Entwicklung kognitiver Fähigkeiten beiträgt.

Eisen ist auch Mitspieler bei der Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin. Es hilft dabei, Sauerstoff im Blut und im Körper zu verteilen.

Stehen auf dem Speiseplan regelmäßig hochwertiges Fleisch, Erbsen, Linsen und Sojabohnen, ist die Versorgung mit Eisen sichergestellt. Tipp: Eine Gabe von Vitamin C optimiert die Eisenaufnahme.

4. Zink

Ebenfalls im Zusammenhang mit dem Gehirnstoffwechsel spielt Zink eine entscheidende Rolle.

Es ist wichtiger Akteur für die gesunde Entwicklung und das Wachstum eines Kindes und es stärkt das Immunsystem.

Zink steckt unter anderem in Hülsenfrüchten, Rindfleisch, Vollkornprodukten, Meeresfrüchten und Erbsen.

5. Jod

Die kognitiven Funktionen von Kindern werden von Jod unterstützt. Außerdem ist es unverzichtbar für die Produktion von Hormonen in der Schilddrüse sowie für die Schilddrüsenfunktion.

6. Vitamin B

Die Versorgung mit allen wichtigen B-Vitaminen ist für eine gesunde kindliche Entwicklung unverzichtbar.

Explizit Vitamin B und Vitamin B12 tragen zusammen mit Folsäure dazu bei, dass Kinder sich fit und wach fühlen.

Die mentale Leistungsfähigkeit wird vom Vitamin B-Komplex ebenfalls unterstützt.

In Kombination mit Niacin, Pantothensäure und Biotin sorgen B-Vitamine für starke Nerven und eine gesunde Psyche.

Hülsenfrüchte, Getreide, Fleisch, Eier und Milchprodukte gehören zu den Lebensmitteln, die Vitamin B liefern.

7. Vitamin C

Mit Vitamin C werden das Immunsystem, Nervenstärke und Psyche unterstützt. Gerade, wenn Kinder das erste Mal in den Kindergarten gehen oder zur Grundschule wechseln, sind starke Abwehrkräfte nützlich.

Vitamin C ist ein Antioxidant, welches außerdem Müdigkeit entgegenwirkt. Auch ist es wichtiger Bestandteil bei der Produktion von Kollagen, welches für eine gesunde Haut erforderlich ist.

Vitamin C ist in Zitrusfrüchten, Brokkoli, Spinat, Johannisbeeren oder Hagebutten enthalten.

8. Vitamin D

Vitamin D spielt für gesunde Knochen und Muskeln eine wichtige Rolle. Üblicherweise bildet der Körper selbst Vitamin D, wenn Kinder sich ausreichend an der frischen Luft und in der Sonne aufhalten.

In diesem Zusammenhang ist darauf zu achten, die empfindliche Kinderhaut vor der Sonne mit geeigneten Sonnenschutzmitteln zu schützen.

Fazit: Vitamine für Kinder sind für eine gesunde Entwicklung unverzichtbar

Vitamine für Kinder sind von großer Bedeutung. Sie gewährleisten eine gesunde Entwicklung.

Eltern sollten aber nicht davon ausgehen, dass durch die Gabe von Nahrungsergänzungsmittel schulische Leistungen signifikant verbessert werden könnten.

Generell ist eine gesunde Psyche, ein wacher Geist und eine gesunde Ernährung eine ideale Voraussetzung für Kinder, um sich in jeder Hinsicht gut zu entwickeln.

Wichtig: Für Säuglinge und Kinder werden Vitamin D und Fluor empfohlen.

Hierbei handelt es sich nicht um Nahrungsergänzungsmittel, sondern um Arzneimittel, die vom Arzt verschrieben werden.

Sie beugen Krankheiten wie Rachitis und Karies vor. Krankenkassen übernehmen die Kosten.

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