Die Magie der Wassersteine

Wassersteine, beruhigend sollen sie wirken und heilende Kräfte sagt man ihnen nach. Ihre Magie entfalten sie, sobald sie mit dem feuchten Nass in Verbindung kommen. Eine Mischung aus festem Glauben und Mystik stellt sich ein, denn ihre Wirkung konnte wissenschaftlich noch nicht bewiesen werden. Trotzdem klingt der Gedanke schlüssig, dass die richtigen Steine ihre Mineralien ans Wasser abgeben, damit wir es trinken können.

Hildegard von Bingen glaubte an Wassersteine

Schon von der Universalgelehrten Hildegard von Bingen weiß man, dass sie Wassersteine in ihren Aufzeichnungen erwähnte. Ihr Glaube an deren gesundheitsfördernde Wirkung war unerschütterlich. Sie experimentierte mit verschiedenen Edelsteinen und legte sie in ihr Trinkwasser. Sie betonte dabei, wie entscheidend die Qualität der Steine sei. Sie empfahl sogar nur ganz spezielle Formen zu nutzen.

Wassersteine - Edelsteinwasser
©Heike Rauh by fotolia.com

Es darf auch nicht einfach jeder Stein ins Trinkwasser gelegt werden. Welche für diese Technik gedacht sind, erfahren Sie in dieser Wassersteine-Übersicht.

Wer an die Macht von Wassersteinen glaubt, fragt bei seiner nächsten Bestellung nach deren Herkunft. Aus dieser lässt sich ableiten, wie hochwertig und rein die Steine sind. Im Erdreich verborgen oder seit Jahrzehnten in einem Bach liegend, sollen sie sich mit diversen Mineralien anreichern. Viele erkennen die Qualität aber schon an der leuchtenden Ausstrahlung des Wassersteins.

Abgebrochene und gesplitterte Steine sind unerwünscht. Sie zeugen von Makeln, welche beim Verzehr des Wassers sogar gefährlich werden können. Weshalb Wassersteine häufig noch in die Bearbeitung gehen und erst dann zum Verkauf.

Wassersteine und deren Wirkungen

Eine wissenschaftliche Basis besitzen die Wassersteine bis heute nicht. Ob man sie deshalb direkt in die Esoterik-Ecke abschieben sollte, sei dahingestellt. Es bleibt also alles vorerst Theorie, deren Praxis man einfach Glauben schenken muss. Schlimmstenfalls ergibt sich ein Placebo-Effekt.

In ihrer Wirkung wird den Wassersteinen sehr viel nachgesagt. Sie sollen Stress lindern, Migräne bekämpfen und gar den Bluthochdruck senken. Anwender fühlen durch das regelmäßige Trinken vom Edelsteinwasser endlich wieder mehr Energie und Konzentration.

Zum Einsatz kommen dabei Bergkristalle, Rosenquarz und Amethyst. Entweder einzeln oder in einer Mischung verschiedener Wassersteine. Rosenquarz soll den Organismus reinigen und der Bergkristall bewirkt eine Beruhigung der Nerven.

Viele weitere Wassersteine folgen diesen Beispielen. Roter Jaspis, Sodalith oder Magnesit sind dabei. Es scheint so, dass die Seltenheit der Steine eine wichtige Rolle bei der Auswahl spielt. Mittlerweile gibt es eine ganze Branche rund um die Wassersteine.

Gefährliche Wassersteine

Doch es gibt auch die Schattenseite, nämlich Wassersteine, die wir nicht nutzen sollten. Wer sie in sein Getränk einlegt, kann negative Folgen erleiden. Es wird davon ausgegangen, dass diese Steine bei Wasserkontakt gesundheitsschädliche Substanzen absondern. Von Vergiftungen bis allergischen Reaktionen ist hier die Rede.

Giftige Wassersteine sind unter anderem Malachit, Azurit, Türkis, Tigerauge und Pyrit. Die Liste endet hierbei noch lange nicht. Sowohl die gesunden, als auch die gefährlichen Wassersteine, sind sehr zahlreich. In den Anfängen ist es ratsam einen Fachkundigen aufzusuchen. Er kann einem zeigen, woran man die richtigen Wassersteine erkennt.

Denn die gewünschte Wirkung muss mit den Bedürfnissen in Einklang gebracht werden. Richtig spannend wird es bei Gesteinsmischungen, welche einen Kombinationseffekt hervorrufen sollen. Und bitte Abstand nehmen von all jenen Wassersteinen die es zu kaufen gibt, wenn sie mit Wachs oder Öl behandelt sind. Was optisch toll aussieht, gehört nicht ins Trinken!

Wer schon solche Edelsteine besitzt, der kann sie in seiner Wohnung bzw. Haus präsentieren. Denn auch hier besteht der Glaube, dass sie in einem offenen Raum ihre Wirkung entfalten. Sie sollen eine Energie ausstrahlen, mit der unser Körper in Resonanz tritt. Zwar fürs Trinkwasser unbrauchbar, aber somit immer noch nützlich.

Die Verwendung von Wassersteinen geschieht stets auf eigene Gefahr. Doch ihnen wohnt ein Zauber inne, dem sich immer mehr Menschen nicht verschließen können.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie dem zu.