Beliebte Hausmittel aus Omas Zeiten

Wenn es im Hals kratzt und in der Nase kitzelt, bahnt sich vermutlich eine Erkältung an. Was harmlos beginnt, kann sich schlimmstenfalls zu einer richtigen Grippe entwickeln. Zum Glück gibt es viele Hausmittel aus Omas Zeiten, die Linderung verschaffen und das Immunsystem wieder auf die Beine bringen.

Das Beste an Omas Hausmitteln ist ohne Zweifel, dass sie keine Nebenwirkungen haben und auf ganz natürliche Weise helfen. Zutaten wie Salz, Essig und Zwiebeln sollten generell in jedem Vorratsschrank vorhanden sein.

Folgende Hausmittel und Behandlungsmethoden haben sich bewährt und können die chemischen Produkte aus der Apotheke ersetzen oder ergänzen.

Traditionell können Essigwickel bei Fieber eingesetzt werden. Dafür wird Apfelessig mit kaltem Wasser vermischt. Die darin getränkten Tücher werden anschließend ausgewrungen und um die Waden gewickelt. Nach drei bis vier Durchgängen sollte sich die Körpertemperatur reguliert haben.

Essigwickel - Hausmittel bei Fieber

Ein alt bewährtes Hausmittel bei Erkältungen ist Zwiebelsaft, der das Abhusten erleichtert. Dafür werden etwa 100 Gramm kleingehackte Zwiebeln mit etwas Kandiszucker aufgekocht. Der abgeseihte Saft muss anschließend abkühlen. Täglich sollte je ein Esslöffel des Saftes eingenommen werden.

Daneben gibt es viele weitere Hausmittel aus Omas Küche, zum Beispiel lindernde Tees aus Pfefferminze, Ingwer und Holunderblüten, Suppen (vor allem Hühnersuppe) sowie Senfbäder oder Quarkwickel. Mit Kamille- und Eukalyptusöl, aufgelöst in heißem Wasser, lässt sich bei Husten, Heiserkeit und einer Schniefnase beispielsweise sehr gut inhalieren.

Was Omas Hausmittel noch können

Hausmittel wie Salz, Essig & Co. können aber noch viel mehr, wie beispielsweise Flecken aller Art beseitigen. Viele der heutigen Putzmittel versprechen viel und halten wenig. Fakt ist: Jeder Fleck ist anders und muss entsprechend behandelt werden.

Flecken auf Textilien und der Kleidung bedürfen einer anderen Behandlung als Flecken auf Polstern, Teppichen oder anderen Materialien. Sollten die einfachen Hausmittel einmal an ihre Grenzen stoßen, empfiehlt es sich deshalb, auf hochwertige Fleckenentferner zurückzugreifen.

Im Alltag treten vor allem Fettflecken, Blutflecken, Rotweinflecken, Kugelschreiberflecken oder Wachsflecken auf. Aber auch Kaffeegenießer werden das Problem kennen. Sie können zum Beispiel Kaffeeflecken mit Vanish entfernen, ihr Glück aber auch mit Hausmitteln probieren.

Grundsätzlich sollten alle Mittel, ob Hausmittel oder chemische Reinigungsmittel, vorsichtig und gezielt eingesetzt werden. Denn wenn die Materialien am Ende beschädigt werden, hat auch das beste Mittel nichts genützt.

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