Bedeutung der Biophotonen für die Farbtherapie

Eine Vielzahl unserer heutigen Erkrankungen sind darauf zurückzuführen, dass wir Menschen uns über die natürlichen Grenzen unseres Energiebereiches hinaus bewegen. Die Ursache der vielen zunehmenden Erkrankungen, der verschiedenen Allergien und vor allem auch Depressionen ist in der zunehmenden Immunschwäche in den Zellen zu suchen, die durch die Lichtenergien miteinander kommunizieren. Bei Lichtmangel findet eine Blockierung dieses Prozesses statt.

Das Tageslicht spielt als externer Zeitgeber bei der Biophotonen Steuerung eine zentrale Rolle, aber auch bei dem eigenen internen Biorhythmus. Wir nehmen das Sonnenlicht extern über unsere Haut, unsere Augen, aber auch über die Akupunkturpunkte unseres Körpers auf. Die elektromagnetische Frequenz unserer Haut ist an den Stellen der Akupunkturpunkte deutlich höher.

Diese Stellen unserer Haut räsonieren mit dem Tageslicht stärker als andere Stellen unserer Haut und öffnen sich deshalb leichter für die Aufnahme von Sonnenlicht, aber auch einer Farblichtbestrahlung. Bestrahlungen mit Farblicht beeinflussen die Biophotonen Steuerung ebenfalls. Die Photonen stoßen als Energie die Elektronen an, diese schwingen somit auf einer höheren Umlaufbahn und verändern dadurch den Zustand der Atome und damit der Zellen.

Innerlich nehmen wir durch unsere Nahrung ebenfalls Licht zu uns. Wie wir schon gesehen haben, lässt sich eindeutig nachweisen, dass Freiland Hühner energetisch vitalere Eier legen und frisches Gemüse bzw. Obst eine höhere ultraschwache Zellstrahlung aufweisen. Wir ernähren uns bei dem Verzehr von frischen Nahrungsmitteln dadurch mit mehr Licht.

Der Sauerstoff spielt eine wichtige Rolle bei der Photonenemission. Mangel an Sauerstoff verhindert die ultraschwache Zellstrahlung, bei völliger Abwesenheit von Sauerstoff hört die Zellstrahlung auf. (Popp, Fritz-Albert: Die Botschaft der Nahrung, Zweitausendundeins 2000)

Die Biophotonen sind die Verbindung
zwischen Geist und Körper
und somit zwischen Geist und Materie
und damit sind sie
die Verbindung zwischen dem
geistig seelischen Licht
und dem physischen Ausdruck des Lebens.

Uralte Vorstellungen und Philosophien von
der Leben spendenden Kraft des Lichtes,
die sich durch die Geschichte
der Menschheit ziehen,
erscheinen dadurch buchstäblich in einem
neuen Licht.

Wir können uns geistig, mit Hilfe von Licht z.B. auf eine “höhere“ Ebene schwingen, d.h. einen unmittelbaren Informations- und Kommunikationsfluss in unserem Körper erreichen und dann von einem anderen “Ordnungsgrad“ des Körpers unser Leben aktiver leben und bestimmen. Um das möglich zu machen, müssen die Blockaden, d.h. die Störfelder in Körper, Geist und Seele aufgelöst und integriert, d.h. durchlässig für den direkten Informations- und Kommunikationsfluss des kohärenten Lichtes werden. Unter Einsatz der Farbtherapie kann dies auf allen Ebenen erreicht werden.

Untersuchungen unserer Wissenschaft zur Bedeutung und Funktion eines Licht-Netzwerkes, in dem unser Körper, unser Umfeld, die Erde und das ganze Universum schwingen, stehen jedoch in keinster Weise auf der Tagesordnung der Forscher heutzutage. Im Moment liegt der Schwerpunkt auf einer immer mehr zunehmenden Spezialisierung. Bislang blieb es vorwiegend den Komplementär-Praktikern und -Forschern überlassen, die innere Verbindung der Dinge zu sehen und dementsprechend zu behandeln.

Dasselbe Problem, ob man sich für eine zunehmende Spezialisierung entscheidet oder für eine räumlich orientierte Herangehensweise, stellt sich auch bei der Farbtherapie. Viele Farbtherapeuten werden in Deutschland vor allem an Heilpraktiker-Schulen im Sinne einer zunehmenden Spezialisierung ausgebildet. Bestimmten Organen sowie bestimmten Störungen, Erkrankungen werden bestimmte Farben zugewiesen und der Klient wird dann entsprechend dieses Schemas behandelt.

Obwohl generell gesagt werden kann, dass die Farben auf unseren Körper entweder anregend und fördernd, beruhigend und zusammenziehend, ausgleichend und entspannend wirken, bleiben dieses jedoch allgemeine Aussagen. Obwohl man bei der Biophotonenforschung bisher noch nicht weiß, warum die ultraschwache Zellstrahlung bei bestimmten Prozessen bzw. Organen in rot, blau oder grün abstrahlt, muss diese Farbe in direktem Zusammenhang mit den ablaufenden biochemischen Prozessen stehen.

Die amerikanische Forscherin Dr. Candice Pert hat schon in den 70er Jahren nachgewiesen, dass die Verbindungen der Neuropeptiden (Transmitter zwischen den Zellen) in direktem Zusammenhang mit den Gefühlen der jeweiligen Menschen stehen und emotionale Blockaden in direkter Verbindung mit dem Entstehen von Krankheiten stehen. (Pert, Candice: Molecules of the Emotions) Inzwischen wird der Zusammenhang von Psyche und Immunsystem – jenseits von aller Esoterik – (Bild der Wissenschaft, news ticker, 18.1.01) von zunehmend mehr Forschern vor allem aus der Psychoneuro-Immunologie bewiesen.

Die Erfahrung meiner langjährigen Arbeit als Farbtherapeutin bestätigt auch, dass es von grundlegender Bedeutung ist, wie sich Körper und Seele eines Menschen in seiner Umwelt bewegen, wie sie darin eingebettet sind. Man kann als Farbtherapeut Krankheitssymptome behandeln, gleichzeitig aber auch das gesamte Energie- und Resonanzfeld mit in Betracht ziehen, bzw. von der Basis des Resonanzfeldes des Betroffenen her arbeiten.

Das ausschließliche Fokussieren auf Krankheitssymptome kann zwar akute Krankheiten zum Abklingen bringen, löst jedoch nicht die dahinter-liegenden Störungen des gesamten Schwingungsfeldes.

Die meisten Menschen unserer westlichen Industriegesellschaft
sind in sich nicht zu Hause,
d.h. von sich entfremdet und damit auch
nicht in ihrem eigenen Körper
sowie ihrer eigenen Welt wirklich zu Hause.
Alle Krankheiten sind infolgedessen auch
mit diesem Grundgefühl
der inneren Heimatlosigkeit verbunden.

Dieses Thema wird seit vielen Jahren von aufgeschlossenen Geisteswissenschaftlern diskutiert. Im Rahmen der Diskussion um den britischen Hausarzt und Massenmörder Dr. Harold Shipman, schreibt Steven Morris im Guardian: „Es gibt die Theorie, dass es dadurch dass die menschliche Rasse im 21. Jahrhundert sich selbst immer mehr als eine Ansammlung physischer Körper in einer immer materiallistischeren Gesellschaft ansieht, es extreme Einzelpersonen geben wird, die in der Vorstellung leben, nicht mit Menschen, sondern mit Objekten umzugehen.”

Für David Canter, Direktor des Zentrums für investigative Psychologie in Liverpool, stellt sich der Shipman Fall als ein Vorbote von ähnlichen Vorkommnissen dar. (Steven Morris: Does mother’s early offer ponter to the GP’s state of mind?, The Guardian, London 6.1.01)

Diese innere Heimatlosigkeit zeigt sich vor allem auch in der Zunahme von Depressionen, Herzerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, aber auch Allergien. Depressionen werden von der WHO inzwischen als die Volkskrankheit Nr. 1 weltweit bezeichnet.

Die Informations- und Kommunikationsstörung in sich heimatloser Menschen drückt sich auf allen Ebenen aus. In diesen Fällen haben wir es mit einem System eines geringeren Ordnungsgrades zu tun.

Als Farbtherapeut kann man zwar die Allergien, Depressionen und Herzkrankheit einer Person erfolgreich behandeln, diese oder auch andere Krankheitssymptome werden aber immer wieder auftreten, wenn es dem Klienten nicht gelingt, sich selbst eine innere und dann auch eine äußere Heimat zu schaffen, d.h. sich an sich als auch an eine Erfahrungswelt anzubinden, in der er sich zu Hause fühlt.

Das kohärente Feld der Biophotonen und damit der Einsatz der Farbtherapie bieten sich hervorragend zur Unterstützung dieser inneren Anbindung an sich und das eigene Umfeld an.

Wir haben bei der ausführlichen Erklärung der verschiedenen Atom-Modelle sowie der Kohärenz des Lichtes gesehen, wie entscheidend das Verständnis und Bewußtsein von Räumlichkeit, des Schwingungs-Wellen Charakters d.h. die schwingende Einbettung in den Raum bei der kohärenten Biophotonenstrahlung ist. Dieses schwingende Wellenfeld bildet die entscheidende Rolle bei dem Zusammenspiel der Atome, Moleküle, Zellen und des Gewebes.

Es handelt sich hierbei
nicht um lineare Ablaufprozesse,
sondern um eine auf allen Ebenen
gleichzeitig stattfindende
kohärente Kommunikation,
in der die Biophotonen biologische Steuerungsprozesse übernehmen.

“Der Denkansatz beginnt falsch zu werden von dem Punkt an, von dem ich von einer Tumorzelle spreche. Die Tumorzelle gibt es nicht. Das ist genauso falsch, wie wenn ich sage, jemand ist asozial. Er kann sich in der einen Situation sozial, in der anderen azozial verhalten. Es hängt von seiner Wechselwirkung mit der Umgebung ab. Das ist der entscheidende Ansatz. Aber wenn Sie sich die Tumorforschung ansehen bis heute, es erscheinen ja täglich tausende von neuen Arbeiten und Aufsätzen darüber, wird immer so getan, als ob die Eigenschaft Krebs zu erzeugen oder Krebs zu sein, eine Indivudualeigenschaft der Zelle sei. Das A und O der Fragestellung beginnt …. gibt es überhaupt eine Eigenschaft in einem Individuum, sich als sozial oder nichtsozial zu verhalten, ohne dass ich die Wechselwirkungen mit der Umgebung berücksichtige?” (Interview mit F.A. Popp:Licht des Lebens. Die Entdeckung der Biophotonen, Zweitausendundeins Frankfurt 1999, S. 15)

“Ich sage einfach, solange eine Verständigung im Körper möglich ist, wird es auch keinen Krebs geben, d.h. der Krebs ist immer eine Störung dieser Verständigung zwischen den Zellen, in denen eben das Wachstum genau bestimmt wird.” ( Ditto S.16)

Da die Biophotonen eine zentrale Brücke zwischen dem Geistigen und dem Physischen herstellen, kann man sicher sagen, dass Blockaden im geistigen, emotionalen Bereich sich ebenso auf die ultraschwache Zellstrahlung auswirken, wie die mangelnde Kommunikation zwischen den Zellen. Ein direkter Zusammenhang zwischen der ultraschwachen Zellstrahlung und der Psychologie einer Person ist bisher noch nicht untersucht worden, zum einen, weil die Biophotonen Theorie noch relativ neu ist und auch deshalb, weil der Aufwand des Nachweises der ultraschwachen Zellstrahlung mit heutigen Mitteln sehr aufwendig und kostspielig ist.

Der japanische Forscher Masaru Emoto konnte nachweisen, dass die Gedanken das Wasser beeinflussen. In seinen langjährigen Forschungen konnte er nachweisen, dass menschliche Energien wie Gedanken, Worte, Ideen und Musik, die molekularen Charakterstrukturen des Wassers beeinflussen: das Wasser in unserem Körper, aber auch das Wasser unseres Planeten. (Masaru Emoto: The Message from Water, Tokyo 2001)

Es besteht somit in keinster Weise ein Zweifel daran, dass sich unser Befinden und damit auch unser Bewusstsein in den Schwingungen der Atome und der ultraschwachen Zellstrahlung überträgt bzw. umsetzt. Bewusstsein wird hier ganzheitlich verstanden und ist nicht nur auf den geistigen Zustand beschränkt, sondern wird als Sein und Ausdruck aller Ebenen gesehen: körperlich, emotional, geistig und spirituell. (slide 19-21)

Jede Farbe hat sieben spezifische Eigenschaften bzw. Elemente, die sich auf allen Ebenen ausdrücken und wirken:
1. physikalisches bzw. materielles Element,
2. psychologisches Element,
3. harmonisierendes, verbindendes Element,
4. vitales, kraftspendendes Element,
5. kommunizierendes und dadurch heilendes Element,
6. intuitives und anregendes Element,
7. spirituelles Element einer höheren Bewusstseinsebene.
(3)

Alle diese Aspekte gehen in die Ausbildung eines Farbtherapeuten ein.

Folgende Bereiche werden demzufolge studiert:

  • Kennenlernen der Wirkung der Farben in diesen sieben Bereichen,
  • das Erfahren und Erlernen unterschiedlichen Verständnisses von Bewusstsein,
  • Erfahren und Kennenlernen des körperlichen, emotionalen, geistigen sowie spirituellen Bewusstseins,
  • die Vielfalt verschiedener Bewusstseinsebenen,
  • ein räumliches Verständnis der inneren und äußeren Vernetzung,
  • Kennenlernen verschiedener Konzepte der Seele sowie
  • der Zusammenhang zur Farbe,

lernen, die Resonanzfelder des Einzelnen im Rahmen seines Ganzen sehen zu lernen.

Ein weiterer wesentlicher Faktor ist das Erfahren und Erlernen des Unterschiedes zwischen

Farbe “haben” und Farbe “sein”:

d.h. die Erfahrung und Sensibilisierung eines Farbverständnis welches

– zwischen dem Einsatz von Farben als Mittel bzw. Farbtherapie basierend auf Farbregeln auf der einen Seite und
– dem Verständnis von Farben als Ausdruck der Lebensenergie und des farblichen Ausdruckes der Einbettung des Menschen in den Schwingungs-bezügen seines Lebens, auf der anderen Seite unterscheiden kann.

Durch das Erfahren von Länge, Tiefe, Weite, Dichte, Form und Gestalt der Farben lernen wir auch die Schwingungen der jeweiligen Raum-Zeit-Qualität der Farben, die ebenfalls in einer ständigen Bewegung und Veränderung sind, kennen und lernen, uns auf sie einzulassen.

Das Bewusstsein des Farbtherapeuten, d.h. wie er sich selbst in seinem eigenen Raum zu Hause fühlt, diesen kennt und ihn an die größeren Zusammenhänge anbinden kann, spielt eine große Rolle bei der Auswahl der Behandlung des Klienten, vor allem aber auch, wie der Klient als Individuum und gleichzeitig Ausdruck des Ganzen gesehen wird.

Sind wir aber in echtem
– angebundenen und vernetzten – Kontakt
und Austausch mit dem Gesamtbild,
werden wir über die Behandlung von Krankheiten
in derselben Art Informationen bekommen,
wie die Schamanen in den alten Kulturen.

Das bedeutet nicht, dass wir uns den modernen Wissenschaften verschließen, sondern nur, dass wir unser heutiges fachliches Wissen und wissenschaftliches Verständnis in einen größeren umfassenderen Rahmen einbetten und aus dieser Gesamtinformation heraus arbeiten können. Die so erhaltenen Informationen lassen sich auch dann wissenschaftlich überprüfen.

Bei einer Farbbehandlung:

– arbeiten wir mit dem Klienten an der emotionalen, geistigen sowie spirituellen Bedeutung seiner Lieblingsfarben sowie der Farben, die von ihm abgelehnt werden.

– Er wird die Wirkung der Farben konkret auf der Haut erfahren, wie z.B. Dichte, Schnelligkeit, Schwingungsfrequenz und – form.

– Durch Informationen aus seinen Farb-Meditationen wird er seine spirituelle Anbindung an die jeweilige Farbe erfahren und wie man diese verändern kann.

– Durch Einatmen und Singen der Farben wird er die innere Schwingungsfrequenz der Farben in Verbindung mit seinen Organen erfahren und spüren lernen, wo die Blockaden im Körper sitzen.

Er lernt über die Farben ein Miteinander statt Gegeneinander von Körper, Geist und Seele zu erreichen und aufrechtzuerhalten.

– Alle Anwendungen und Übungen dienen dazu, zu erfahren und zu erlernen, wie man den kohärenten Informations- und Kommunikationsfluss in Gang bringen und aufrecht erhalten kann.

– Es werden neue synaptische Verbindungen sowie Neuropeptide und Rezeptoren entwickelt, um die kohärente Information und Kommunikation innerhalb des Körpers sowie zwischen Körper, Geist und Seele aufzubauen.

– Die Kohärenz der Biophotonen, die Verbindungen durch die Neuropeptide bzw. Neurotransmitter, das Erinnerungsvermögen des Wassers, in Wahrheit die gesamten Zusammenhänge unseres Universums haben uns gezeigt, wie notwendig es ist, im Ganzen denken und sehen zu lernen.

Autorin: Christa Muths


Christa Muths ist eine international anerkannte Autorin. Sie ist die Begründerin und Direktorin von espacio, ein internationales Institut, welches anerkannte holistische Ausbildungen anbietet, u.a. auch holistische Farbtherapie. Es ist ihr Anliegen, in ihrer Arbeit moderne Wissenschaft mit der Wissenschaft von Emotionen und Seele zu verbinden.

Sie können Christa unter CHMuths (at) aol.com kontaktieren.

(3)Muths, Christa: Farbtherapie, München 1989

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