Wasserfilter – Schadstoffarmes Trinkwasser

Wussten Sie, dass über die Hälfte unseres Körpers aus Wasser besteht? Wasser ist ein sehr wichtiges Transport- und Lösungsmittel. Es versorgt den Körper mit Nährstoffen und transportiert schädliche Stoffe aus dem Körper heraus. Deshalb haben Babys mit 80 Prozent einen besonders hohen Wasseranteil. Im Mutterleib ist der Wasseranteil noch höher.

Kinder bestehen zu etwa 75 Prozent aus Wasser und Erwachsene zu etwa 66 Prozent. Bei sehr alten Menschen beträgt der Wassergehalt immerhin noch knapp über 50 bis 60 Prozent.

Sie sehen, je älter wir werden, desto weniger Wasser haben wir in unserem Körper. Gerade ältere Menschen trinken oft zu wenig. Dabei ist ausreichendes Trinken in jedem Alter wichtig, vor allem im Sommer, wenn wir mehr schwitzen. Auch durch die Atmung und beim Schlafen verlieren wir Wasser. Es ist daher wichtig, von Zeit zu Zeit Flüssigkeit nachzufüllen.

Wie viel sollten wir trinken?

Wie hoch die Wassermenge mindestens sein sollte, hängt nicht nur vom Schwitzen ab, sondern auch vom Gewicht. Dabei brauchen schwerere Menschen auch mehr Wasser. So brauchen Männer in der Regel mehr Wasser als Frauen und Erwachsenen mehr Wasser als Kinder. Je Kilogramm Körpergewicht werden mindestens 0,03 Liter benötigt. Das heißt, ein 80 Kilogramm schwerer Mann benötigt täglich mindestens 2,4 Liter Flüssigkeit.

Folgen unzureichender Wasseraufnahme

Wer es versäumt, ausreichend zu trinken, muss mit unangenehmen Folgen wie Mundtrockenheit, tränenden Augen, Heißhungerattacken und trockener Haut rechnen. Aber das sind noch nicht die unangenehmsten Auswirkungen einer zu geringen Wasseraufnahme. Auch Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Verdauungsprobleme und fehlende Muskelmasse sind mögliche Folgen.

Wasser aus der Leitung

Wer Leitungswasser trinkt, macht sich oft keine Gedanken darüber, welche schädlichen Stoffe im Wasser enthalten sein könnten. Laut den Wasserwerken ist der Genuss von deutschem Leitungswasser unbedenklich. Durch unabhängige Tests kam jedoch ans Tageslicht, was alles im Leitungswasser enthalten ist. Die Wasserwerke können nicht alles filtern oder es entstehen zu hohe Kosten.

Die Mengen an Hormonen, Medikamentenresten, Chlor, Blei und Aluminium sind jedoch jenseits des guten Geschmacks. Das deutsche Trinkwasser mag eines der besten sein, dennoch gehören die genannten Stoffe dort nicht rein. Wer das genauso sieht, sollte das Wasser filtern.

Wasserfilter für Schadstoffarmes Trinkwasser
©CCO-Lizenz by pixabay.com

Wasserfilter – Verschiedene Filtermethoden

In unserem Trinkwasser können für das bloße Auge unsichtbare Keime, Viren, giftige Schwermetalle Pestizide oder sogar Rückstände von Medikamenten vorkommen. All das kann durch verschiedene Filtermethoden aufgefangen werden, die unter anderem auf wasserhelden.net detailliert mit Vor- und Nachteilen vorgestellt werden.

Wichtig ist, Wasserfilter ist nicht gleich Wasserfilter, je nach System und Filtertechnik wird entweder nur der Geschmack verbessert, werden nur bestimmte Stoffe gezielt getauscht (wie z.B. Kalk), umfangreich der Großteil der Schadstoffe entfernt oder sogar alles aus dem Wasser entnommen. Im Wesentlichen gibt es drei bekannte Formen:

Tischkannenfilter

Die Form Wasserfilter ist landläufig die wohl bekannteste Art Wasser zu filtern. Wobei ein Kannenfilter mit Kartuscheneinsatz eher ein Geschmacksverbesserer als ein richtiger Wasserfilter ist. Er macht das Wasser mittels Ionentausch weicher und filtert durch die Anwendung von geschütteter Aktivkohle geruchs- und geschmacksbildende Stoffe wie Chlor.

Teilweise wird auch Blei und Kupfer entnommen. Große Nachteile neben der mangelhaften Filterleistung dieser Apparaturen sind das hohe Verkeimungspotential und das häufige Wechseln der Kartuschen.

Aktivkohle-Blockfilter

Als Einbau- oder Auftischvariante werden diese direkt an die Leitung oder den Hahn geschlossen. Die innovative Fertigungsform welche aktivierte Kohle in einem Sinterungsprozess in Blockform presst, ermöglicht sehr gute Rückhaltewerte bezüglich der häufigsten Verschmutzungen wie Schwermetalle, Bakterien, Pestiziden, Chlor, Weichmacher und Arzneimitteln. Zudem bleiben alle wichtigen Mineralien und Spurenelemente im Wasser enthalten.

Umkehrosmose

Bei der Umkehrosmose kommt eine besonders feine Membran zum Einsatz. Diese Filtervariante gehört zu den gründlichsten, da praktisch nur noch Wassermoleküle durchkommen. Um eine Verstopfung zu verhindern, sollte die Membran regelmäßig abgespült werden. Diese Art der Filterung bietet sich vor allem bei erhöhten Nitratwerten an, da diese genauso wie sämtlichen Mineralien ebenfalls gefiltert werden.

Nur minimale Rückstände gelöster Stoffe bleiben übrig. Nachteile des synthetischen Reinigungsprozesses sind u.a. die aufwendige Wartung das saure und geschmacklose Filtrat, welches oftmals im Nachgang mit Mineralien wieder angereichert werden muss.

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