5 Geheimtipps wie du schnell deine Konzentration verbesserst

Konzentration ist der maßgebende Faktor für Erfolg im Leben. Es ist gar nicht so wichtig, wie gut deine Koordination, dein Erinnerungsvermögen oder wie hoch dein IQ ist. Natürlich sind dies alles Faktoren, die ebenfalls sehr wichtig sind und auch trainiert werden sollten.

Das Element, dass sich aber diesen Faktoren überordnet, nennt sich Konzentration. Selbst wenn du einen niedrigen IQ hast oder du zum Beispiel sehr schlecht im Auswendiglernen von gewissen Dingen bist: Du kannst praktisch jedes Manko dadurch kompensieren, indem du dich einfach länger konzentrierst.

Wenn du 2x so lange brauchst um einige Vokabeln auswendig zu lernen, wie dein Freund, dann ist das letztlich gar nicht so schlimm! Entscheidend ist, ob du deine Konzentration und deinen Fokus oben halten kannst, so dass du die doppelte Zeit dann auch konzentriert lernst.

Dann hast du nämlich auch dasselbe Ergebnis eingefahren wie dein Freund – du magst zwar für diese konkrete Aufgabe doppelt so lange gebraucht haben als er, aber während sich dein Freund jetzt z.B. wieder unkonzentriert vor das nächste Computerspiel begibt, hast du durch deine Top Konzentration die Möglichkeit, gleich das nächste Set an Vokabeln zu lernen – und ihn so über lange Sicht zu überholen!

Fokussierte Arbeit schlägt nämlich immer Talent. Deswegen präsentieren wir dir hier unsere 5 Geheimtipps, wie man seine Konzentration gut steigern kann.

Tipps zum Konzentration verbessern
© by Thomas Bayer

1) Analysiere & akzeptiere deinen jetzigen Zustand – und ändere diesen dann

Bevor du mit dem Lernen loslegst, solltest du dir zwei Minuten Zeit nehmen. Anstatt mit überzogenen Erwartungen an dich selbst ranzugehen, solltest du in dich gehen und überlegen, welche mentale Störfaktoren gerade am drängendsten für dich sind.

Führe dir diese für eine Minute vor Augen und akzeptiere dann, dass diese im Moment vorhanden sind. In der nächsten Minute stellst du dir genau vor, dass du in der nächsten Stunde nicht mit diesen Problemen konfrontiert sein wirst und warum es wichtig ist, dass nun eine Stunde für das Konzentrieren auf ein anderes Thema brauchst.

2) Konzentriere dich für eine Minute auf einen Alltagsgegenstand

Fülle ein Glas mit Wasser, so dass es fast bis zum Rand überläuft.

Nimm das Glas in die Hand und strecke deinen Arm damit vollständig vor dich. Halte diese Stellung für eine Minute. Konzentriere dich nur darauf, dass du die Wasseroberfläche so ruhig wie möglich hältst. Es darf kein Wasser übertropfen, aber die Wasseroberfläche sollte auch so stabil wie möglich bleiben: Versuche, keine Schwankungen oder Wellen aufkommen zu lassen.

Diese Übung eignet sich wunderbar vor jeder Lerneinheit. Sie steigert die Koordination und die Konzentration. Weitere Übungen zur Konzentrationssteigerung gibt es hier.

3) Mache eine Mischung aus Grüntee, Ingwer und Ginkgo

Die im Grüntee enthaltenen Catechine haben sich in Studien als positiv für die Konzentration ausgezeichnet. Ebenso ist Ginkgo für eine gute Steigerung der Konzentration bekannt. Es ist empfehlenswert, Ginkgotee und Grüntee zu kombinieren.

In Asien wird vor allem Grüntee nicht mit kochend heißem Wasser übergossen, sondern nur mit warmen Wasser, das kurz vor dem Dampfen ist. So bleiben angeblich mehr Mikronährstoffe enthalten. Ingwer wirkt zusätzlich belebend und kann in frischer Form in kleinen Stückchen in den Tee gegeben werden.

Diese Mischung kann täglich getrunken werden, gerne auch mehrmals. Insbesondere vor der Lerneinheit empfiehlt es sich besonders, da das Koffein im Grüntee sich dann hier auch positiv auswirken kann.

4) Vermeide Zucker

Auch wenn das Gehirn mit kurzkettigen Kohlenhydraten arbeitet: Zucker kann eine negative Wirkung auf die Konzentration haben, vor allem wenn du häufig überzuckert bist. Ein kompletter Verzicht auf Zucker ist auf jeden Fall einen Versuch wert! Setze stattdessen auf komplexe Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten.

5) Denke deine Kommunikationsgewohnheiten um

Kurz gesagt: Mache dein Handy für eine Stunde aus, um konzentriert an etwas arbeiten zu können. Dasselbe gilt auch für andere soziale Medien am Computer.

Lange gesagt: Beginne damit, dich selbst als Ursache anstatt als Wirkung zu sehen. Wenn du ständig deine Nachrichten (egal ob Whatsapp, Email etc.) checkst, dann begibst du dein Gehirn immer wieder in einen Modus des eher passiven Reagierens anstatt des aktiven Denkens und Entscheidens.

Wenn du nur in festgelegten Intervallen auf Nachrichten reagierst, machst du deine Zeit deutlich wertvoller, weil du somit automatisch irrelevante oder unsinnige Nachrichten tendenziell eher ausfilterst und nur dann mit Freunden und Bekannten kommunizierst, wenn du möchtest.

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