Intervallfasten

Beim Intervallfasten handelt sich um einen Ernährungsansatz bei dem es Fastenphasen in Abwechslung mit Essensfenstern gibt. Beim Intervallfasten wird zwischen zwei Phasen unterschieden – Phasen in dem ganz normal gegessen wird und Phasen in dem komplett gefastet wird.

Dabei wird komplett auf Kalorienzufuhr und Nahrungsaufnahmen verzichtet (Kaffee , Wasser und Tee dürfen und sollen währenddessen auf dem Speiseplan bleiben).

Das wohl häufigste Ziel bei diesem periodischen Fasten ist die 
Gewichtsreduktion. Durch das Intervallfasten wird die Kalorienanzahl verringert was zum Gewichtsverlust führt.

Intervallfasten - Fastenphasen in Abwechslung mit Essensfenstern
©Quin Stevenson by Unsplash
 
Eine sehr populäre Methode ist das 5:2 Diät Intervallfasten, bei dem man an 2 Tagen der Wochen nur eine reduzierte Kalorienzahl zu sich nimmt. Dieser Ernährungsansatz bringt aber neben der Gewichtsreduktion auch noch weitere wichtige Vorteile mit sich.

Zu den potentiellen gesundheitlichen Vorteilen, die sich durch das abwechselnde Fasten ergeben sind:

– eine erhöhte Lebensdauer,
– geringeres Risiko für Diabetes 2,
– bessere Gehirnleistung im Alter,
– und eine geringere Krebsinzidenz.

(Hinweis: Die gesundheitlichen Vorteile wurden hauptsächlich an durchgeführten Tierstudien festgestellt)

Für das Intervallfasten gibt es viele verschiedene Umsetzungsmodelle. Nachfolgend stelle ich euch die bekanntesten Versionen vor.

Ein Tag Fasten, ein Tag essen

Man darf essen was man will und verliert trotzdem Gewicht. Nach diesem Grundgedanken ist die „10 in 2“-Methode konstruiert. Man darf essen, was man will – an einem Tag. Am nächsten wird gefastet. Dann geht das Ganze wieder von vorne los

Intermittierendes Fasten 5 zu 2

Auch hierbei handelt es sich um eine Variante, bei dem man essen kann, was man will. Allerdings nur an 5 Tagen in der Woche. An 2 Tagen muss man fasten.

Leangains oder 16:8-Rhythmus

Das ist eine weitere Methode die oft von Bodybuilder genutzt wird. Hier wird einfach das Frühstück übersprungen und nach einem 16-stündigen Fastenfenster (Schlafphase miteinberechnet), wird in einem 8-stündigen Zeitfenster gegessen Dies wird jeden Tag wiederholt.

Warum Intervallfasten funktioniert

Man weiß, dass viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt nicht hilfreich sind, wenn man versucht Gewicht zu verlieren. Der Grund ist, dass der Körper ständig mit dem Stoffwechsel der neuen Nahrung beschäftigt ist.

Je weniger Mahlzeiten man also zu sich nimmt, und je länger die Pausen zwischen den Mahlzeiten sind, desto mehr Zeit hat der Körper und kann die aufgenommen Stoffe optimal verarbeiten.

Bei einem Großteil der gewichtsreduzierenden Diäten wird die Kalorienzufuhr täglich um 15-60% des eigentlichen Energiebedarfs gesenkt.
Das ist auf Dauer nicht durchzuhalten.

Beim Intervallfasten dagegen wird nur an einzelnen Tagen die Kalorienzufuhr reduziert, während an den dazwischenliegenden Tagen der tägliche Energiebedarf vollständig gedeckt wird.

Über die Woche gesehen erhält man dadurch ein Kaloriendefizit, was zu einer Gewichtsreduktion führt.

Für manche Diätreibende stellt diese Methode einen leichter zu befolgenden Diätplan dar.

Fazit: Intervallfasten ist interessant und effektiv, aber auch nicht für jedermann geeignet

Das Intervallfasten ist eine wirksame Ernährungsform um den Körperfettanteil zu reduzieren.

Durch die Fastenphase ist der Insulinspiegel auf einem konstant niedrigen Niveau und die Fettverbrennung ist aktiv. In dieser Zeit wird vor allem das eingelagerte Fett angegriffen.

Für die meisten Menschen ist es jedoch zunächst ungewöhnlich über eine längere Periode auf Nahrung zu verzichten. Von Kindheit an war man gewöhnt drei große Mahlzeiten und kleine Snacks zu sich zu nehmen.

Daher kann gerade am Anfang einer Fasten-Diät das Hungergefühl gewöhnungsbedürftig sein. Dabei kann es, zumindest in den ersten Wochen, Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen und Frieren geben.

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