Hausstaubmilben und die gesundheitlichen Auswirkungen

Hausstaubmilben gehören zu den häufigsten Milbenarten, welche im Haus vorkommt. Es gibt unzählige Arten, welche im Staub leben können. Doch das ist nicht das Schlimmste. Viel schlimmer ist der Kot, welchen diese Spinnentiere hinterlassen. Denn dafür gibt es kein Rezept. Es kann lediglich durch ein wenig Hygiene verhindert werden, dass sich die Hausstaubmilbe weiter ausbreitet.

Und gerade wenn es um die Verbreitung im Haushalt geht, sind diese Hausstaubmilben wahre Alleskönner. Ganz gleich ob es sich um einen Teppich, oder um eine Matratze handelt, überall sind diese anzutreffen. Mit bloßem Auge kann eine Hausstaubmilbe nicht ausgemacht werden. Das Gemeine daran ist, dass der Mensch aktiv dazu beiträgt, dass sich die Hausstaubmilbe wohlfühlen kann. Da immer Hautschuppen verloren gehen, ist dies die ideale Nahrung für alle Milbenarten, welche im Haus leben. Die Temperatur, oder auch Luftfeuchtigkeit kann dann darüber entscheiden, ob mehr Weibchen, oder Männchen entstehen.

Hausstaubmilben
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Hausstaubmilben sind zudem echte Feinschmecker. Denn geht es um die Hautschuppen, so werden vor allem ältere und durchfeuchtete Hautschuppen bevorzugt. Es ist also durchaus möglich, dass es bei älteren Menschen, auch mehr Milben gibt. Sofern keine Allergie vorhanden ist, sind diese Milben harmlos für Mensch und Tier. Doch wenn es dann mal zu einer Allergie kommt, sind die Auswirkungen immens und sollte keineswegs unterschätzt werden.

Hausstaubmilben-Allergie, die klassischen Symptome

Die klassischen Symptome sind Niesen, Rötungen, oder auch Atemnot. Es ist dann möglich, dass diese Milben bleibende Erkrankungen wie Asthma hervorrufen können. Wer sich vom Staub bedroht fühlt, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen. Durch regelmäßiges Lüften, aber auch Waschen der Wäsche und ähnlichem kann aktiv gegen diese Milbenplage angegangen werden.

Hausstaubmilben-Arten

Es gibt rund 35 Milbenarten, welche im Haushalt leben. Darunter ist es aber nur ein Bruchteil, welcher mit Staub zu tun hat. Was viele nicht wissen, ist, dass in einem Gramm Staub, bis zu 10.000 Milben sich befinden können. Es kann dann sogar sein, dass Augen, Nase und auch Ohren jucken, oder ein starker Juckreiz in Kauf genommen werden muss.

Diese Milben hinterlassen das 200 fache ihres Gewichtes an Kot. Daher immer einen Staubsauger mit Hepafilter verwenden, damit auch Teppiche von diesen Milben entfernt werden können. Auch können Schonbezüge, oder Holzböden helfen, den Lebensraum der Milben einzugrenzen.

Tipps gegen Hausstaubmilben

Mit ein paar Tricks ist es aber im Handumdrehen möglich, sich mehr frische Luft im Raum zu ermöglichen. Ultraschallgeräte, welche einfach in die Steckdose gesteckt werden müssen, ermöglichen einen milbenfreie Zukunft. Der Vorteil hierbei ist, dass nicht viel hinzu getan werden muss. Alle Milben, aber auch anderes Ungeziefer werden zuverlässig aus den Räumen vertrieben.

Dann kann es sich auch lohnen, die Matratzen, oder Polstermöbel jeden Tag kurz mit Milbenspray einzusprühen, damit nach wenigen Wochen nur noch wenige dieser Milben vorhanden sein müssen. Auch kann es sich lohnen, alte Matratzen wegzuwerfen. Es kann zusätzlich helfen, sich nicht direkt neben dem Bett auszuziehen, da sonst mögliche Hautschuppen auf dem Bett verteilt werden können. Wenn gerade keine Waschmaschine vorhanden ist, kann auch der Kühlschrank herhalten. Denn das Einfrieren oder Abkühlen bestimmter Gegenstände, kann Wunder bewirken. Es sind vor allem Gegenstände wie Plüschtiere, welche vermehrt betroffen sind.

Um weitere Tipps zur Hausstaubmilbenbekämpfung zu erhalten, kann ich Ihnen die Seite des Milben-Profis empfehlen!

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