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Gerade in den letzten Jahren haben die Wachstumsraten für den Einsatz Erneuerbarer Energien eindrucksvoll veranschaulicht, dass sich die Nutzung dieser naturgegebenen Energiequellen im Gegensatz zu den konventionellen fossilen Energieträgern nicht nur aus ökologischen, sondern – heutzutage noch viel wichtiger – auch wirtschaftlich rechnen. Die offensichtlichen Umweltbelastungen und Klimaschäden, verursacht durch jahrelangen Raubbau an unserem Planeten durch alle, die allein schon durch ihr Dasein Energie verbrauchen, haben schon lange die Schmerzgrenze erreicht. Doch glücklicherweise haben nicht zuletzt Ereignisse wie die Klimagipfel in Rio und Kyoto, die Veröffentlichungen seitens des Club of Rome sowie die Sisyphusarbeit von Umweltschutzverbänden, Visionären und Aufklärern für die Bremse an der sinnlosen Ausbeutung unserer Natur gesorgt. In der Wahrnehmung ihrer eigenen Verantwortung haben auch Vertreter aus Wirtschaft und Politik eine ökologische Kehrtwende vollzogen. Innerhalb von Verwaltungen werden mehr und mehr Stellen zur Energie- und Umweltberatung eingerichtet. Beim Hausbau etabliert sich langsam der Niedrigenergiestandard. Der Einsatz von Solaranlagen, Biomasse, Holz-Hackschnitzel, Kraft-Wärme-Kopplungen wie Blockheizkraftwerke, die Errichtung von weitflächigen Windparks sowie der Bau von Regenwassernutzungsanlagen mit biologischen Pflanzenfilter zeigt deutlich, dass sich der Einsatz von Erneuerbaren Energien durchsetzen wird und sich ein sensibler Umgang mit der Umwelt tatsächlich lohnt. Nicht zuletzt tragen auch entsprechende Investitionsanreize und Fördermaßnahmen zu einem aktiven Klimaschutz bei. Wenngleich die gegenwärtigen Entwicklungen zeigen, dass trotz der zögerlichen Haltung einiger verkrusteter Energieversorger die energetische Wende bereits eingeläutet wurde, das gesellschaftliche Bewusstsein im Umgang mit der Natur sich änderte und auch die eigenen Verantwortungen zu Raubbau eingesehen werden, offenbaren sich noch immer wesentliche Defizite. Als Planungsbüro www.die-oekologen.at beschäftigen wir uns schon seit Jahren mit den Schwerpunkten Ökologie und Energie. Jedoch stellten wir fest, dass bei sämtlichen Diskussionen, Projekten und Aufklärungsseminaren über den Einsatz Erneuerbarer Energien eine wesentliche Zielgruppe vergessen wurde, wenngleich sich dies in letzter Zeit merklich besserte : unsere Kinder und Jugendliche !! Daher initiierten wir selbst unter dem Motto "Spielend mit der Sonne lernen!!" ein Projekt, um besonders in Kindergärten, Schulen und Bildungsstätte den Kindern und Schülern am Beispiel des natürlichen Energieträgers "Sonne" die Möglichkeiten, Funktionsweisen und Wirkungen von Sonnenenergie zu erklären. Als Ergänzung sowohl zum Physik- als auch zum Werkunterricht wurden gemeinsam Solar-Experimente durchgeführt und Solar-Spielzeug zusammengebaut. Parallel dazu erfolgten die entsprechenden Erklärungen wie mithilfe der Sonne Wärme aber auch Strom erzeugt werden kann. Die Begeisterung seitens der Kinder und Schüler, aber auch unter den Lehrern und Erziehern, war so überwältigend, dass dieses Modell einer Solar-Schule weiterhin mit Erfolg durchgeführt wird. Selbstverständlich führen wir auch Seminare zu den Themen Wind- und Wasserkraft, Energiemanagement an Schulen und Kindergärten, Abfallvermeidung, Biomasse sowie Nutzung von Regenwasser mit Pflanzfilter. Im Rahmen von sogenannten work-shops spielt bei uns auch die Gestaltung von Kindergärten und Schulen bzw. Schulhöfe als ökologischer Baustein in der Pädagogik eine wichtige Rolle. Zumal in Relation zu den energetischen Möglichkeiten, die nicht immer mit schwindelerregenden Investitionen zu tun haben müssen, sich das merkwürdige Gefühl aufdrängt, dass Kindergärten, Schulen und Bildungsstätten beim Thema Umweltschutz vergessen wurden. Vom Bau einer Kräuterspirale über die Realisierung eines Biotops oder der Errichtung von Freizeiteinrichtungen und Spielplätzen bis hin zu einer kompletten Umgestaltung von Kindergärten und Schulen trägt der gemeinsame Ansatz von Lehrern, Kindern und Schülern sowie uns als fachliche Begleitung maßgeblich zu einem besseren Naturverständnis bei. Der Umgang mit der Umwelt stellt unserer Ansicht nach schon in Kindergärten und Schulen einen Lebensbereich, der noch deutlicher hervorgehoben werden muß. Der Biologieunterricht im selbst gebauten "grünen Klassenzimmer", eine bessere Motivation gibt es nicht. Unsere Erfahrungen haben bisher auch gezeigt, dass bei der Gestaltung von Schulhöfen als ökologische Lern-Orte zusätzlich der Aspekt der Gewaltprävention Berücksichtigung fand. Die Gewaltbereitschaft und Aggressionen unter den Schülern nahmen merklich ab. Allein die Auszeichnung zum Ökomanager 2001 hat bestätigt, dass wir weiterhin diesen Weg zu gehen haben. Da wir ökologische Schulprojekte als äußerst spannende Symbiose zwischen der Auseinandersetzung mit Zukunftsenergien und einer spielerischen Pädagogik sehen, sind wir auch in der Lehrerfortbildung tätig. Daher leiten wir im Rahmen der Sommerakademie 2002 am Pädagogischen Institut Eisenstadt in der ersten Juliwoche das Seminar "Solar-Werkstatt an Schulen". Auf Anfrage werden Seminare und Vorträge vor Ort präsentiert. Infos unter: www.die-oekologen.at info@die-oekologen.at A-7011 Zagersdorf Tel.: 02687-42219, Herrn Mag. Markus Meyer
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