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Schul-Orte als ökologische Lern-Orte?


Eine kritische Betrachtung fast aller Schulgartengelände offenbart, dass diese Außenräume nach Leitzielen geplant und gebaut wurden, die Schülerinnen herzlich wenig Anregungen für sinnvolle und vor allem gewaltfreie Betätigungen bieten. Obwohl eigentlich bekannt ist, dass Schulkinder über einen Bewegungsdrang verfügen, sehen sie sich in den Unterrichtspausen oft mit großflächigen, übersichtlichen und überaus funktionalen Schulhöfen konfrontiert, die meist durch Langeweile und Erlebnisarmut bestechen. Diese Langeweile überträgt sich auf die Schulkinder und fördert Aggressionen.

Dabei handelt es sich bei Schulhöfen um Lebensräume, in denen die Schulkinder sehr viel Zeit verbringen. Aus diesem Grunde hat das Planungsbüro www.die-oekologen.at schon vor Jahren begonnen, Schulhöfe zusammen mit den Schülerinnen und Lehrerinnen fantasievoller und naturnaher umzugestalten. Unter Berücksichtigung der Mixtur zwischen Ökologie und Pädagogik wurde dabei für die Schulkinder eine Umwelt zum Spielen und Lernen mit einer gesunden Mischung aus Bewegung und Entspannung geschaffen.
 


Schulhofgestaltung, www.die-oekologen.at

Ein naturnah gestalteter Schulhof animiert die Schulkinder zu toben, zu laufen und zu springen. Sie können sich in den selbst errichteten Pflanznischen und Weidentunneln verstecken, Schmetterlinge und Grashüpfer entdecken sowie die Blüten und Früchte des eigenen Schulgartens beobachten und genießen. Hügel, Gräben und Kletterbäume fördern die Fähigkeiten zur Orientierung, Balance, Bewegung und die Feinmotorik. Dem Schulkindern wird der nötige Ausgleich geboten, der sie erholt und ausgeglichen in den Unterricht zurückkehren lässt.
 

Das Spielen und Lernen jenseits der sogenannten Fertigwelt fördert die Entwicklung der Kreativität und des Selbstbewusstsein der Schulkinder. Und die Natur ist mittendrin!!

Heimische Gehölze geben dem Spielplatz auf dem Schulhof mit ihrer Vielfalt nicht nur den Wind- und Sonnenschutz, sondern auch eine natürliche Lebendigkeit und ein freundliches Gesicht. Der Rasen als wilde Blumenwiese, selbst gestaltete Pflanzbeete und Kräutergärten beschleunigen zusätzlich die Entwicklung einer positiven Beziehung zur Natur. Denn wie soll Umweltbildung erfolgreich sein und gesundes Umweltbewusstsein entwickelt werden, wenn die Schulhöfe als zweites Zuhause diese Umwelt mit beton und Asphalt erdrücken?
 

Die Erfahrungen haben bisher gezeigt, dass ein praxisorientierter Biologieunterricht im selbst gestalteten "Grünen Klassenzimmer" als wesentlicher Faktor zur Qualitätssicherung und Gewaltprävention an Schulen beitragen kann, um nur ein Beispiel zu nennen. Der Bau eines Energiegartens, die Erstellung von Biotopen oder die Realisierung einer Solar-Ausstellung auf dem Schulhof, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


Kräuterspirale, www.die-oekologen.at

 
Die Schule als ökologischer Lebensraum sollte eine Schlüsselfunktion auf dem Bildungssektor übernehmen, indem ökologische Schulprojekte vermehrt in Zusammenarbeit mit externen Fachleuten in den Lern- und Lebensalltag von Lehrerinnen und Schülerinnen integriert werden. Ökologische Schulhofgestaltungen unterstützen nicht nur eine erfolgreiche Umweltbildung, sondern fungieren auch als überaus wirksames Instrument im Rahmen der Gewaltprävention. Konfliktpotentiale werden entschärft, die Schule wird als ökologischer Arbeitsraum wahrgenommen. Zumal die Identifikation mit der eigenen Schule, die mit den eigenen Händen gestaltet wurde, zusätzlich als Motivationslokomotive die Lernbereitschaft erhöht.
 
Mithilfe von Kooperationspartnern und Sponsoren ist daher die Realisierung vieler weiterer ökologische Schulprojekte geplant.
 
Infos unter: www.die-oekologen.de oder www.die-oekologen.at

info@die-oekologen.at
A-7011 Zagersdorf
Tel.: 02687-42219
Herrn Mag. Markus Meyer



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