(SR).
Jeder dritte Erwachsene und
sogar fast jedes zweite Kind
leidet heute unter Allergien.
In Wohnräumen sind Schimmelpilze
die häufigsten Auslöser
solcher Empfindsamkeiten.
Dabei reicht schon ein minimaler
Schimmelfleck, etwa von
der Größe einer Briefmarke,
um Millionen von Sporen an
seine Umgebung abzugeben,
die dann über die Atemwege
aufgenommen werden. Hautreizungen,
ständige Müdigkeit,
Schwindel und Atemwegserkrankungen,
von Reizhusten
bis hin zu schwerem Asthma,
sind die traurige Folge. Die
Hauptursache der Schimmelbildung
ist ein physikalischer
Vorgang: Die Feuchtigkeit aus
der Raumluft kondensiert auf
Flächen, die kühler sind, als die
übrige Umgebung. Mit dieser
Feuchtigkeit hat der Schimmel,
dessen Sporen auf Oberflächen
und in der Luft schwach
verteilt sind, die Voraussetzung
zu wuchern und seine schädliche
Wirkung zu entfalten. Da Schimmelpilze ein spezielles
Milieu mögen, ist Vorsorge die
wichtigste Maßnahme.
Wegen ihrer hervorragenden
klimatischen Eigenschaften,
besonders in Innenräumen,
sind kalkhaltige Wandfarben
sehr zu empfehlen. Diese rein
mineralischen Anstriche regulieren
das Raumklima, indem
sie überschüssige Luftfeuchtigkeit
aufnehmen und wieder
abgeben. Die meisten der über
200.000 Schimmelpilzarten gedeihen
am besten bei einer
relativen Luftfeuchtigkeit von
über 60 Prozent. Mit der hohen
Alkalität von Kalkoberflächen
wird der schädliche Pilzbefall
verhindert und gleichzeitig das
Raumklima reguliert. Aufgrund
der neuen Energieeinsparverordnung,
stark abdichtender
Isolierfenster und falscher Lüftungsgewohnheiten,
werden
heute optimale Lebensbedingungen
für Schimmelpilze
geboten. Es gibt aber noch
andere Helfer im Kampf gegen
Schimmel, Feuchtigkeit und Co.,
die wir auf dieser Seite kurz
vorstellen möchten: Zum Dokument als pdf.
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