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High-Tech-Medizin bringt Gelenke wieder in Schwung


Dr. med. Uwe Wegner bei der Behandlung mit MBST KernSpin Hannover, 11.02.2008 (profact) - Neue Behandlungsform für Arthrose und Osteoporose lässt Millionen hoffen. Auch der Deutsche Leichtathletik-Verband setzt auf die MBST Kernspin-Resonanz-Therapie. Inzwischen gibt es 170 Behandlungszentren in ganz Deutschland.

Das neue Verfahren, dass mit für den Organismus unschädlichen Magnetfeldern und Radiowellen arbeitet, erwies sich für einige der 60 Sportlerinnen und Sportler der deutschen Leichtathletik-Nationalmannschaft als ausgesprochen segensreich. Während der Weltmeisterschaft 2007 im japanischen Osaka wurden sie mit der Kernspin-Resonanz-Therapie - kurz: MBST KernSpin - fit gemacht, selbst bei lange bestehenden Überlastungsschäden an Gelenken und Sehnen. Über ein tragbares MBST-Gerät, das der leitende Verbandsarzt des Deutschen Leitathletik-Verbandes, Dr. med. Uwe Wegner, mit nach Japan genommen hatte. Der Orthopäde und Sportmediziner mit privatärztlicher Praxis in Hannover ist ein Verfechter moderner, wissenschaftlich abgesicherter Behandlungsmethoden, zu denen MBST KernSpin zweifellos gehöre. "Die Wirkung ist durch verschiedene medizinische Studien belegt", bestätigt der Arzt, der sich als Sachbuchautor nicht nur auf seinem Fachgebiet sehr gut auskennt, sondern der auch selber sportlichen Lorbeer ernten konnte: Er ist mehrfacher Deutscher Meister über 400 Meter und in der 4x400-Meter-Staffel.

Wirkung per Zufall entdeckt

Die positive Wirkung der Kernspin-Resonanz-Therapie auf Gelenke, Knochen und Sehnen sei mehr oder weniger durch Zufall entdeckt worden, erklärt Wegner. So hätten unter Abnutzungserscheinungen in den Gelenken leidende Patienten, bei denen eine Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT, allgemein auch als Kernspin-Tomographie bezeichnet) gemacht worden war, nach mehreren Sitzungen über eine deutliche Besserung ihrer Arthrose-Beschwerden berichtet. Wissenschaftler gingen dem Phänomen nach und entwickelten schließlich Behandlungssysteme, die nach einem ähnlichen Prinzip wie MRT-Geräte funktionieren. Allerdings mit weitaus schwächeren Magnetfeldern und Radiofrequenzen.

MBST KernSpin

Die Drehung machts

Um zu verstehen, was bei MRT und MBST KernSpin im Körper geschieht, ist ein kleiner Ausflug in die Physik nötig. Vereinfacht ausgedrückt richtet dabei ein elektromagnetisches Feld die positiv geladenen Teilchen (Protonen) des Wasserstoffatoms in eine bestimmte Richtung aus. Gleichzeitig werden Radiowellen einer bestimmten Frequenz erzeugt, worauf sich die Protonen um bis zu 180 Grad drehen (der so genannte Kernspin) - vergleichbar mit dem Aufziehen des Gummimotors bei Flugmodellen. Im Rhythmus der Radiowellen schnellen die Protonen immer wieder ihre Ausgangslage zurück, werden anschließend erneut gedreht und geben die dabei jedesmal frei werdende Energie ans umliegende Gewebe ab. Dieses Drehen und Zurückschnellen passiert mehr als 100.000 mal pro Sekunde, und da der Körper zu knapp 80 Prozent aus Wasser besteht, rasen entsprechend viele Energieimpulse durch das Gewebe. Bei der MRT werden diese Impulse aufgezeichnet und können, da Gewebe- und Knochenstrukturen die von den Protonen aufgenommenen Energien unterschiedlich abstrahlen, für detailreiche Bilder aus dem Inneren des Körpers verwendet werden.

MBST KernSpin

Gelenke "verstehen" die Impulse

Und warum hat der MRT-Effekt positiven Einfluss auf degenerative Erkrankungen, beispielsweise auf Arthrose? Auch darauf gibt es eine relativ einfache Antwort: Jede Bewegung eines Gelenks erzeugt ein kaum messbares elektrisches Feld, das als Stimulation dafür sorgt, dass sich in der Knorpelschicht der Gelenkpfanne immer wieder neue Zellen bilden. Ist die Knorpelschicht zerstört, zum Beispiel durch altersbedingte Abnutzung oder durch einen Unfall, reibt sozusagen Knochen auf Knochen, und der Betroffene leidet unter großen Schmerzen: Folge: Er bewegt das Gelenk möglichst nicht mehr. Fehlende Bewegung heißt aber auch: Es gibt kein die Zellen stimulierendes elektrisches Feld mehr, die Degeneration schreitet fort. Mit MBST KernSpin gibt es nun einen Ausweg aus diesem Teufelskreis. Denn die bei der Behandlung zum Drehen animierten Protonen senden beim Zurückschnellen Impulse aus, die in Frequenz und Stärke dem elektrischen Feld eines sich bewegenden Gelenks gleichen. Das Gelenk wird quasi überlistet, ihm wird vorgegaukelt, dass es sich bewegt. In der Knorpelschicht bilden sich dann neue Zellen, die Beschwerden nehmen ab und verschwinden in zahlreichen Fällen auch ganz, wie Wegner berichtet.

"Mit MBST KernSpin steht uns heute eine Therapieform zur Verfügung, die vielen anderen Verfahren überlegen ist", erklärt der Orthopäde. "Wer unter Arthrose oder unter der ebenfalls sehr gut behandelbaren Osteoporose leidet, sollte diese Alternative mit seinem Arzt besprechen."

 



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