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Blutzucker o.k., Heißhunger adé!


Der Blutzuckerspiegel hat wirklich eine magische Bedeutung für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Wenn sich die Blutzuckerkonzentration im natürlichen Gleichgewicht befindet, dann sind wir fit, froh, leistungsfähig und können uns gut konzentrieren. Wir haben dann selten Heißhunger, essen automatisch gesünder, ohne uns dazu zwingen zu müssen. Und da wir dies tun, nehmen wir ab, bzw. halten unser Idealgewicht.
So einfach ist das, wenn wir einige Tricks der Natur beachten.

Mechanismen der Über- und Unterzuckerung
Im Blut ist immer eine bestimmte Menge verschiedener Zuckerarten gelöst, die dem Körper für die Energiegewinnung in den Zellen dient. Ist zuviel Zucker im Blut (nach einer zucker- bzw. Kohlehydratreichen Mahlzeit), so produziert die Bauchspeicheldrüse Insulin. Dieses Hormon bewirkt eine Speicherung von nicht gebrauchtem Zucker als komplexes Kohlenhydrat, nämlich Glykogen, in der Leber. Ist dann nach einiger Zeit zuwenig Zucker im Blut, so wandelt die Leber das Glykogen wieder in Zucker zurück und gibt diesen wieder an das Blut ab. Gleichzeitig fordert der Körper Nachschub, und wir bekommen (Heiß)hunger auf Süßes.

Hunger contra Heißhunger
Hunger zu haben ist selbstverständlich ganz natürlich, denn die Speicher müssen ja wieder gefüllt werden. Doch wie sieht es mit dem Heißhunger aus, der uns manchmal mehr Schokolade und Kuchen verschlingen lässt, als uns lieb ist? Heißhunger entsteht dann, wenn die in einer Mahlzeit aufgenommenen Zucker und Kohlenhydrate zu schnell verstoffwechselt werden und somit zu schnell ins Blut gehen. Die Bauchspeicheldrüse ist dann überlastet und produziert so viel Insulin, dass nach ca. einer Stunde zuwenig Zucker im Blut ist. Eine Unterzuckerung ist entstanden. Symptome: Müdigkeit, Heißhunger auf Süßes, Appetit auf Aufputschmittel wie Kaffee und Zigaretten. Viele Menschen gehen so durch den Tag: Zuckerreiches Frühstück -> eine Stunde fit, dann müde wegen Unterzuckerung -> Kaffee, Zigaretten, Schokolade -> wieder eine Stunde fit -> Mittagessen, Kaffee, Zigaretten -> nachmittags müde -> Kaffee, Zigaretten, Kuchen usw. Kennen Sie das auch? Doch wie muß eine Mahlzeit aussehen, bei der der Körper nicht in diesen Strudel gerät?

Zucker ist nicht gleich Zucker
Es gibt viele Arten von Zuckern und Kohlenhydraten. Wie sie verstoffwechselt werden, gibt der glykämische Index (Tabelle im u.a. Buch von David Wolfe) an. Je höher der Wert, desto schneller geht Zucker ins Blut. Doch soll man hier jetzt eine große Rechnerei anfangen, was man nun wann essen muß um den Über- und Unterzuckerungskreislauf zu verhindern? Keine Angst! Es gibt ganz grundsätzliche Gesetze. Naturbelassene Lebensmittel, wie Früchte und Gemüse, sogar kaltgetrocknete Datteln und naturbelassener kaltgeschleuderter Honig verstoffwechselt der Körper ideal. Wir sind immer noch genetisch auf diese ursprünglichen Lebensmittel am besten programmiert. Je stärker ein Produkt verarbeitet ist, desto unnatürlicher wird es verstoffwechselt. Dies gilt vor allem für Weißmehlprodukte und Nahrung mit Fabrikzucker, also Brötchen, Kuchen, Süßigkeiten, Limonaden und andere Produkte wie Ketchup, die oft große Mengen an verstecktem Zucker enthalten.

Daher gilt: Je natürlicher die Nahrung, desto besser das natürliche Gleichgewicht.

Rohes Gemüse als Pausensnack
Eine besondere Bedeutung kommt dem rohen Gemüse zu. Mehrmals am Tag als Zwischenmahlzeit bringt rohes Gemüse ihren Körper in Balance, denn die darin enthaltenen komplexen Kohlenhydrate und Zucker werden langsam ans Blut abgegeben und Sie bleiben fit ohne Schwankungen! Sie brauchen nur dies einmal zu probieren, Sie brauchen sich nicht anderweitig zu beschränken. Allein dadurch reduziert sich der Heißhunger und Sie lassen automatisch das eine oder andere Stück Kuchen oder den Schokoriegel, die Extra-Tasse Kaffee und Zigarette weg. „Uhhh, ich mag doch kein rohes Gemüse“ werden jetzt einige sagen. Wetten, dass Sie es doch mögen!

Hier einige Tipps:
Kaufen Sie das Gemüse auf jeden Fall im Bioladen. Konventionelles Gemüse ist meistens gehaltlos, fade im Geschmack und enthält giftige Pestizidrückstände Probieren Sie ALLE Sorten durch! Vielleicht mögen Sie die ersten fünf nicht, aber Sie werden Gemüse finden, was Ihnen schmeckt.
Sie können fast ALLE Gemüse roh essen!

Karotte, Brokkoli und Blumenkohl, Kohlrabi, Rote Beete, Knollen- und Stangensellerie, Küchenkräuter (z.B. Petersilie), Wildkräuter (z.B. Vogelmiere, Löwenzahn, Giersch), Chinakohl, Pastinake, Petersilienwurzel, Fenchel, Spinat, Spargel, Zucchini, Steckrübe….

Gemüsefrüchte sind auch gut, doch sie balancieren den Körper nicht so gut aus wie die oben angegebenen Gemüse: Gurke, Paprika, Tomate.

Daily Plus – Ihre tägliche Bio Basis – So mag jeder rohes Gemüse
Eine heute ebenfalls verbreitete Erscheinung ist die Verarmung der Böden an Mineralien. Die Lebensmittel enthalten weniger Vitalstoffe und zudem ist die Belastung durch Schadstoffe gestiegen. Da ist es schwer, richtig gut ausbalanciert zu sein. Vitalstoffmangel kann übrigens auch zu Heißhunger führen. D.h. der Körper sucht nach Vitalstoffen, wie Vitaminen und Mineralien in natürlicher Form, doch das heutige zubereitete Essen und das heutige Obst und Gemüse liefern dem Körper auf Dauer nicht genügend von diesen wichtigen Stoffen. So signalisiert der Körper Hunger; dann essen wir viel Gehaltloses und der Körper bekommt zu viel Kalorien, denaturierte Fette, Eiweisse und Kohlenhydrate.

Im Laufe der Zeit verschlackt der Darm und kann immer weniger Vitalstoffe wirklich aufnehmen. Eine hervorragende Möglichkeit ist das Daily Plus. Hier ist ein Füllhorn an Kräutern und bei kalten Temperaturen hergestellten Gemüsekonzentraten, natürlichen Ballaststoffen, Acidophilus, Vitaminen und Mineralien enthalten. Vorteil: Sie haben jeden Tag Ihre Gemüseportion zum Frühstück (Rezepte auf Anfrage), tun Ihrem Darm etwas Gutes und haben die heutzutage wichtige Extraportion an Vitalstoffen.

Mehr Informationen dazu: http://www.spiritbalance.com.

Literaturangaben:
Adele Puhn: Die revolutionäre Stoffwechseldiät, Mosaik-Verlag
David Wolfe: Die Sonnen - Diät

Corinna Bharati Glanert
bharati@spiritbalance.com
www.spiritbalance.com



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