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Wie viel Zeit brauchst du? Avatar® gibt es seit 10 Jahren. In diesem Zeitraum wurden 5 Wizardkurse (Zaubererkurse) in Orlando, Florida durchgeführt. Das waren tiefgreifende Erfahrungen, die nicht nur die Leben der Teilnehmenden veränderten, sondern die irgendwie einen magischen Einfluss zu nehmen schienen auf Umstände und Ereignisse in Teilen der Welt, die vom Avatar- Netzwerk noch unberührt waren. Zu den Höhepunkten der Wizard- Erfahrungen gehörten Reden von Harry Palmer, dem Verfasser der Avatar- Unterlagen. Das Folgende ist ein Auszug aus seiner Schlussrede, die am 27. Januar 1995 gehalten wurde. Bewusst leben erfordert Mut und Weisheit. Zusammen ergeben sie Macht. Mut ist die Fähigkeit, wahrzunehmen, was ist. Weisheit ist die Fähigkeit, die Konsequenzen einer Handlung vorherzusehen. Füge sie zusammen und du erhältst Macht. Macht ist die Fähigkeit gegenwärtig und bewusst zu bleiben und die Wirklichkeit zu formen. Alle Wesen erhalten eine gewisse Macht zugewiesen, doch wahrscheinlich haben sie davon nicht dasselbe Verständnis oder dieselbe Kontrolle darüber wie du als Wizard. In ihrem Missverständnis und ihrer Verwirrung vergeuden sie ihre Macht in sinnlosen Wettstreiten untereinander. Ihre indoktrinierten Überzeugungen und ihre Identitäten halten sie in einer kämpferischen Aufruhr. Macht, die eingesetzt wird, um eine Identität wichtig zu machen oder um etwas zu besitzen, erschafft sich ihre eigenen Blockaden. Macht, die dazu verwendet wird, mehr Macht zu erlangen, verwandelt sich in Angst. Wizards können mit Macht umgehen, ohne dass es zu Erschütterungen führt. Sie sind fähig, ihre Anstrengungen in einen synergetischen Fluss münden zu lassen. Dieser Einfluss formt jenes, das so fundamental ist, dass es gegenwärtig ist, bevor die künftige Realität wahrgenommen wird. Das ist fortgeschrittene Zauberei. Wie kannst du mit dieser Macht umgehen? Wie kannst du die Macht erhalten, die du gewonnen hast, die jenseits der Wurzeln der Welt liegt? Wie hinderst du sie daran, sich gegen dich auszuwirken? Ich gebe dir vier Schritte: Der erste Schritt ist, Integrität in deinem Leben zu schaffen. Eine solche Ganzheit zu kennen, dass nichts vorgezogen wird. Jeden und alles zu sein zu dem Punkt, dass an Unehrlichkeit oder Verleugnung von Verantwortung nicht zu denken ist. Das ist die erste Übung eines Zauberers. Allein schon durch diese Praxis wirst du gegenwärtig bleiben und erfahren, welche Macht davon ausgeht, wenn du präsent bist. Erlange die Fähigkeit wieder, gleichzeitig zu kreieren und zu erfahren. Gleichzeitig heisst, dass keine Zeit zwischen die Kreation und die Erfahrung geschoben wird - keine Minute, kein Tag, kein Leben. Du erzeugst keine Wirkungen, die du nicht erleben willst. Du hörst mit deinem unbewussten Erschaffen von Zeit auf. je weniger Zeit zwischen dem Kreieren und dem Erleben verstreicht, desto näher kommst du daran lebendig zu sein. Zeit wird geschaffen, um einen Machtverlust zu kompensieren. Wenn du genügend Macht hast, brauchst du keine Zeit. Du wirst präsent sein. Der zweite Schritt ist, Einfachheit in dein Leben zu bringen. Das chinesische Symbol dafür ist der unbehauene Stein. Unbehauen, denn er hat noch keine Begrenzungen. Dieser Schritt hat damit zu tun, Definitionen abzulegen, loszulassen, dich selbst nicht zu definieren, nicht an einem Standpunkt festzuhalten. Der Verstand beruhigt sich dann entsprechend. Und wieder: Tue dies und du wirst dich in der Gegenwart wiederfinden. Der dritte Schritt ist, weniger Zeit auf deinen wahrgenommenen Vorteil zu kalkulieren. Befreie den Verstand von der Sklaverei, die ihm vom Ego aufgezwängt wird. Erlaube dir das Geschenk einer umfassenden Sichtweise. Weisheit wird hervortreten. Deine Handlungen werden geleitet werden von einer intuitiven, spontanen, mitfühlenden, wohlwollenden Absicht. Kein Bedauern wird dich aus der Gegenwart reißen. Es hat keinen Sinn zu versuchen, das Ergebnis deiner Handlungen zu besitzen. Denn im Augenblick des Handelns hast du das Ergebnis bereits vollständig erfahren. Und du bist immer noch in der Gegenwart, wie die sprichwörtlichen Lilien auf dem Felde. Der vierte Schritt ist, zu erkennen, wie leer deine Wünsche sind. Lenke, ohne zu besitzen. Was kannst du haben? Die Idee von Besitzen bringt Zeit und Begrenzung mit sich, das wirft dich aus der Gegenwart. Die Vergangenheit existiert nicht mehr; ebenso wenig die Person, die für die Vergangenheit lebt. Wenn du etwas besitzt, musst du es während einer Zeitspanne haben; du musst Zeit kreieren, in der dein Besitz dableibt. Mit dem Besitz kommt die Kreation von etwas Zeit, und diese Zeit ist eine Wette, die du gegen deine Macht platzierst. Wenn du dich selber aus der Warte wahrnimmst, dass du in der Welt lebst und dennoch eine Facette jener absoluten Macht bist, die Zeit kreiert und die Wirklichkeiten, die sich in der Zeit entfalten, dann wirst du die Macht entdecken, die Welt zu formen. Zauberei! Die alten Chinesen nannten das "das Tao lenken", wir nenne es die Kunst des Zauberers. Die Absicht dieses Absoluten ist es, sich selbst zu erkennen, seine eigenen Möglichkeiten zu erforschen, in einem Rhythmus, der immer wieder ins Gleichgewicht zurückkehrt. Das ist die Absicht. Das ist das Tao. Im Westen nennen wir es Natur. Denke an die Natur und betrachte die Handlung eines Berges. Er wird aufgeworfen und dann wird er abgetragen, zurück ins Gleichgewicht. Wie lange das braucht ist bedeutungslos, wenn Zeit nicht knapp ist. Stelle dir vor, wie Berge und Täler ins Gleichgewicht kommen, weil sie ihr Dasein gegenseitig wertschätzen und teilen. Das ist eine Idee, wie sich eine erleuchtete planetarische Zivilisation anfühlt. Das Tao folgt seinem Kurs. So sei es. Einige Wesen akzeptieren diese Tatsache in süßer Hingabe. Zauberei, die die Grundlage für alles menschliche Wissen ist, geht davon aus, dass man das Tao beschleunigen kann. Ein Wizard beobachtet die Natur und beschleunigt sie. Das ist die Kunst des Zauberers. Das ist die Grundlage jeder Technik. Eine erleuchtete planetarische Zivilisation wird eintreten. Wenn nicht auf der Erde, dann auf einem anderen Planeten. Das ist die Rückkehr ins Gleichgewicht. Deine Arbeit ist, das zu beschleunigen, so dass es sich auf der Erde manifestiert. Das ist das Ziel von Avatar. Stelle dir das kollektive Bewusstsein auf diesem Planeten als aufgewühltes, schlammiges Wasser vor, mit vielen Wellen, Strömungen und Wirbeln, aufgerührt vom Streit zwischen Wünschen und Widerständen. Jedes mal wenn ein Avatar aufgeweckt wird, entsteht eine Stille im getrübten Bewusstsein. Der Schlamm fängt an, sich zu setzen. Wecke genügend Avatare auf und Klarheit wird entstehen. In dieser Klarheit wird jedes Wesen die Richtung der menschlichen Evolution erkennen und eine massive Beschleunigung wird eintreten. Es geht nicht um die Frage, ob das passieren wird oder nicht. Das Tao geht seinen Weg, ob die Arbeit gemacht wird oder nicht. Es dreht sich mehr um die Frage: In welchem Maß reicht deine Macht nicht aus, gleich jetzt eine erleuchtete planetarische Zivilisation zu erschaffen. Deine Antwort sagt dir, wie viel Zeit du kreieren musst, bis die Erfahrung sich manifestiert. Das ist wirklich das einzige Anliegen, das ein Avatar in bezug auf diese Kreation hat. Wie viel Zeit braucht es? Die Zeit, die du brauchst, um dein Ziel zu erreichen, verringert sich jeden Tag. Vielen Dank für deine Gegenwart.
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